Chronik 2000-2020


1933-1999 | 2000-2020



2000

Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen wurde fester Bestandteil in der Feuerwehr. Bis heute werden regelmäßig alle Kindertagesstätten und Schulklassen der 2. Stufe besucht und über den richtigen Umgang mit Feuer und Absetzen des Notrufes geschult.



2001

Ein neuer LKW mit größerer, nun verschlossenen Ladefläche wurde in Dienst gestellt, ebenso ein neuer ELW1 mit mobilen Einsatzleit- und Funkzentrale. Der alte Opel (ELW) wird nun als Kommandowagen genutzt.



2002

50 Jahre Jugendfeuerwehr in Verbindung mit dem 56. Kreisfeuerwehrtag auf dem Festplatz Mörfelden. Außerdem baute die Gruppe Brandschutzerziehung ihre Ausbildung aus und war ab an in Besitz eines Anhängers.



2003

Ehemalige Bauhofräume wurden umgebaut und dienten ab sofort unter anderem als Jugendraum, sowie Atemschutzwerkstatt



2004/2005

TLF16 von 1976 sowie der alte Mannschaftswagen wurden durch moderne Fahrzeuge ersetzt. Das Tanklöschfahrzeug ist bis heute ein wichtiger Bestandteil für den Einsatzdienst. Neben Ausrüstung für einen Brandeinsatz und 2.400 Liter Wasservorrat verfügt das Fahrzeug über einen hydraulischen Rettungssatz und ist damit ein echter Allrounder



2007

Im Januar und Sommer sorgten Sturm „Kyrill“ und zwei aufeinander folgende Unwetter mit Starkregen für jeweils tagelanges Chaos, wobei kreisübergreifende Einheiten aus Bergstraße und Offenbach unterstützend tätig waren.



2009

Ein ausgedehnter Kellerbrand in einem Wohnhochhaus forderten die Einsatzkräfte. Neben verwinkelten Gängen und versperrten Kellerräumen, galt es die Anwohner zu betreuen und versorgen.



2010

Der Kommandowagen von 1981 wurde gegen einen PKW ausgetauscht



2012

Das LF16 wurde außer Dienst gestellt, Ersatz schafft bis heute ein LF20. Man führte das Thema Absturzsicherung ein, was regelmäßig geschult und intensiv geübt wird.

Am 27. April Großschadenslage bei einem Feuer in einem Reifenlager, verletzt wurde niemand. Unterstützende Hilfe durch kreisweiten Einsatz anderer Feuerwehren. Mehr Infos ->



2013

Die Arbeit der Brandschutzerziehung wurde umfassender. Die Niederrammstädter Diakonie und eine „Werkstatt für Behinderte“ sind in Mörfelden niedergelassen. Auch diese Gruppe wird seit 2013 in Sachen Brandschutz unterrichtet. Hierzu gibt es eine eigenständige Arbeitsgruppe. Regelmäßig besuchen Feuerwehr und DRK die Einrichtungen



2015

Der Digitalfunk wurde im TETRA-Modus aktiv im Kreis Groß-Gerau. Alle Fahrzeuge, sowie die Funkzentrale sind mit neustem FRT/MRT umgerüstet, Status werden ebenfalls digital erfasst. Die analogen Funkgeräte dienten als Rückfallebene und analogen Alarmierung der Funkmeldeempfänger



2016

Im Industriegebiet Mörfeldens brannte es erneut in einem Outlet. Das Gebäude, in dem auch Büros untergebracht waren, brannte aus. Zahlreiche Atemschutzgeräteträger aus der Umgebung unterstützen die Wehren beider Stadtteile.

Der Rüstwagen der FF Mörfelden wurde als kreisweit einsetzbar deklariert. Dieser ist nun auch fest in die Alarm- und Ausrückeordnung anderer Städte/Gemeinden hinterlegt.

Die Flüchtlingswelle war auch in der Feuerwehr spürbar. Übungsfläche sollte Wohnraum weichen. Bis heute ist dort eine Container-KiTa untergebracht.



2017

Das Tanklöschfahrzeug 24/50 von 1985 wurde ersetzt. Ersatz bietet ein TLF 4000 mit einer Wassermenge von 5.500 Litern und 500 Litern Schaummittel. Zudem verfügt es über eine Heckwarneinrichtung in Form einer Verkehrswarntafel, besonders geeignet für den Einsatz bzw. die Absicherung auf der angrenzenden BAB 5.

Die Alarmierung der Funkmeldeempfänger geschieht nun rein digital. Diese wurden alle gegen neue Empfänger getauscht.



2018

Politische Diskussion über die Zentralisierung beider Stadtteilwehren. Als Standortlösung sollte eine derzeitige Ackerfläche Höhe Wageninger Straße dienen. Es bildeten sich Bürgerinitiativen und Interessengruppen. Als Protest gegen eine Zentralisierung beurlaubten sich einige der Kameraden, sodass es öfter zu Alarmierung über Sirenen kam. Im Dezember 2018 sprach sich die Mehrheit der Bevölkerung bei einem Bürgerentschied für die bestehende dezentrale Lösung aus.



2019

Der eHighway ELISA ging in Betrieb. Auf der Teststrecke zwischen Langen/Mörfelden und Anschlussstelle Weiterstadt sind die jeweils rechten Fahrstreifen nun mit einer Oberleitung versehen. Hier sollen künftig elektrisch betriebene LKW mit Strom versorgt werden. Das Gefahrenpotential für die Feuerwehr stieg damit noch einmal auf ein neues Level.

Die Fahrzeughalle der Feuerwehr wurde mit einer Abgassauganlage und Drucklufterhaltung versehen.



2020

2020 ist bisher ein schweres Jahr für die Freiwillgen der Feuerwehr. Durch den Einzug des Covid19-Viruses konnten Übungen und Veranstaltungen nicht wahr genommen werden, Lehrgänge und Seminare fielen bundesweit aus. Auch die Einsätze gestalten sich in anderer Form. Diese können seit Mitte März nur noch mit einem Mund-Nasen-Schutz abgearbeitet werden, was gerade in den heißen Sommermonaten vermehrt auf die Substanz schlug. Die Sicherheit der Bürger Mörfeldens ist allerdings zu keiner Zeit gefährdet.