Einsatzart: F 2
Brandeinsatz Stufe 2 (z.B. Zimmerbrand, Kellerbrand)
Brandeinsatz Stufe 2 (z.B. Zimmerbrand, Kellerbrand)
Um 05:22 Uhr erfolgte für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf eine Alarmierung zu einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in der Nordendstraße.
Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus sämtlichen Fenstern des Gebäudes. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die sich über den nördlichen Bereich von Walldorf bis in den Süden des Frankfurter Flughafens ausbreitete, wurde die Bevölkerung über die Warn-Apps vor einer möglichen Geruchsbelästigung informiert.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch Personen im Gebäude befanden, wurden umgehend mehrere Trupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt. Nach einer umfassenden Kontrolle konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Anschließend konzentrierten sich die Einsatzkräfte vollständig auf die Bekämpfung des Brandes im Kellergeschoss.
Die ersten unter Atemschutz vorgehenden Trupps trafen im Keller auf eine enorme Hitzeentwicklung sowie eine nahezu vollständige Nullsicht. Ein Vordringen war nur unter schwierigen Bedingungen und mithilfe von Wärmebildkameras möglich. Erschwerend kam hinzu, dass der Kellerbereich stark mit gelagerten Gegenständen zugestellt war, wodurch die Brandbekämpfung zusätzlich behindert wurde. Das Feuer hatte sich auf mehrere Kellerräume ausgebreitet, die beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand standen.
Insgesamt waren acht Atemschutztrupps erforderlich, um den Brand vollständig zu löschen und die umfangreichen Nachlöscharbeiten durchzuführen. Hierbei unterstützten auch Kräfte eines Akutlöschzuges der Feuerwehren Kelsterbach und Raunheim. Um versteckte Glutnester effektiv ablöschen zu können, kamen neben Wasser auch Netzmittel sowie Löschschaum zum Einsatz.
Durch die massive Rauchentwicklung wurde der Wohnbereich erheblich durch Rauchgase beschädigt. Auch Teile eines angrenzenden Lagerbereiches wurden durch Rauchgase beaufschlagt.
Während des Einsatzes richteten die Ortsverbände des Deutschen Roten Kreuzes Mörfelden und Walldorf eine Verpflegungsstelle für die Einsatzkräfte ein. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Bewohnerin der Erdgeschosswohnung wurde durch die Stadt Mörfelden-Walldorf in einem örtlichen Hotel untergebracht, da das Gebäude derzeit nicht mehr bewohnbar ist.
Da aufgrund der enormen Hitzeeinwirkung Schäden an der Gebäudestatik nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) aus Rüsselsheim zur Einsatzstelle alarmiert, um die Statik des Gebäudes zu beurteilen.
Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, der Feuerwehren Kelsterbach und Raunheim, des Brandschutzaufsichtsdienstes, des Rettungsdienstes, der DRK-Ortsverbände Mörfelden und Walldorf, des Energieversorgers, der Stadtwerke sowie der Polizei mit mehreren Streifenwagen im Einsatz.
Zur Brandursache und zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu wurden von der Polizei aufgenommen.
Um 04:07 Uhr wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem brennenden Großmüllbehälter in die Bürgermeister-Klingler-Straße alarmiert. An der Lieferantenzufahrt eines Discounters stand eine 1.000-Liter-Mülltonne in Vollbrand. Das Feuer wurde durch einen Trupp mit einem Rohr zügig abgelöscht. Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere angrenzende Räumlichkeiten sowie die Tiefgarage auf ein mögliches Eindringen von Rauch. Die betroffenen Bereiche wurden anschließend mit einem Drucklüfter belüftet. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu brennenden Mülltonnen in die Hunsrückstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen mehrere Mülltonnen sowie eine angrenzende Hecke unmittelbar an der Fassade eines Wohnhauses in Brand. Aufgrund der starken Flammen bestand die Gefahr, dass das Feuer auf das erste Obergeschoss übergreift.
Umgehend wurde ein Löschangriff mit einem C-Strahlrohr unter Atemschutz eingeleitet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf das Gebäude verhindert werden. Im Anschluss wurde das Wohnhaus durch einen Atemschutztrupp auf eine mögliche Rauchausbreitung oder Brandausbreitung kontrolliert. Dabei konnten keine Feststellungen gemacht werden.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten war der Einsatz beendet.
Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am Freitagabend mit dem Stichwort ,,Feuer 2 – Explosion einer Öllampe“ in die Waldenserstraße alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass es im Erdgeschoss zu einer Explosion einer Petroleumlampe gekommen war. Glücklicherweise wurde vor Eintreffen der Feuerwehr das Feuer durch die Bewohner abgelöscht. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich lediglich auf die Kontrolle der abgebrannten Gegenstände, sowie des darüberliegenden Balkons. Das Treppenhaus wurde des Weiteren natürlich belüftet, da es zuvor zu einem Ausschlagen des CO-Warnmelders gekommen war. Ein Geschädigter wurde durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend in rettungsdienstliche Obhut gegeben. Zum Schluss wurde die Wohnung an den Eigentümer übergeben.
Während sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf noch im laufenden Einsatz bei einem Vegetationsbrand in der Wageninger Straße befand, wurden weitere Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Berliner Straße alarmiert.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde die betroffene Wohnung umgehend erkundet. Dabei konnte kein Brandereignis festgestellt werden. Allerdings war die Wohnung leicht verraucht. Trotz einer umfassenden Kontrolle ließ sich zunächst keine eindeutige Ursache für die Rauchentwicklung feststellen.
Nach der weiteren Überprüfung wird vermutet, dass die Rauchentwicklung auf eine Überlastung beziehungsweise einen Defekt im Bereich einer elektrischen Sicherung zurückzuführen war. Ein offenes Feuer oder eine weitere Gefahr konnten nicht festgestellt werden.
Nachdem die Wohnung abschließend kontrolliert und keine weiteren Gefahren festgestellt wurden, konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.
Am Montagmittag, dem 22.06.26 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 13:30 Uhr zu einem gemeldeten Brand an einem Wohngebäude in die Brückenstraße alarmiert.
Bereits auf der Anfahrt war eine dichte schwarze Rauchwolke weithin sichtbar. Aufgrund dieser Lage wurden umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Nach der ersten Meldung war zunächst davon auszugehen, dass ein Brand an einem Trafohäuschen, welches sich in unmittelbarer Nähe des Wohngebäudes befindet, auf die Gebäudefassade übergegriffen hatte. Entsprechend gingen die Einsatzkräfte zunächst mit äußerster Vorsicht vor.
Nach der ersten Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Das Feuer ging von einem an das Gebäude angebauten Geräteschuppen aus. Unverzüglich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle des Wohngebäudes eingesetzt. Dabei konnte in einer leicht verrauchten Wohnung ein Bewohner angetroffen werden. Dieser konnte die Wohnung selbstständig verlassen und wurde anschließend durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht.
Parallel dazu gingen weitere Atemschutztrupps im Außenangriff gegen das Feuer vor. Zusätzlich wurde das Wenderohr der Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl sowie auf die Wohnung des Gebäudes erfolgreich verhindert werden. Die offenen Flammen waren zügig abgelöscht.
Im weiteren Einsatzverlauf gestaltete sich insbesondere die Suche nach möglichen Glutnestern in der Gebäudefassade zeitaufwendig. Hierzu mussten Teile der Fassade geöffnet und entfernt werden, um sämtliche Bereiche sorgfältig kontrollieren zu können. Nachdem keine weiteren Glutnester festgestellt wurden, konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.
Eine besondere Herausforderung stellte die Beschaffenheit der Fassadenverkleidung dar. Diese enthielt asbesthaltige Schindeln, weshalb umfangreiche Maßnahmen zur Dekontamination der eingesetzten Gerätschaften sowie der persönlichen Schutzausrüstung erforderlich waren.
Zusätzlich erschwerten die hohen Temperaturen den Einsatz erheblich. Bei rund 35 Grad Celsius mussten die Einsatzkräfte regelmäßig abgelöst werden, um eine Überlastung zu vermeiden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gelegt. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm der DRK-Ortsverband Mörfelden. Zwei Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatzverlauf Kreislaufprobleme und mussten medizinisch betreut werden. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht erforderlich.
Für die Dauer der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die Brückenstraße zwischen der Straße „An der Unterpforte“ und der Gerauer Straße voll gesperrt werden. Auch die Gerauer Straße war im Bereich der Einmündung Brückenstraße vollständig gesperrt.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf aus beiden Stadtteilen mit 13 Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften. Ebenfalls im Einsatz waren die DRK-Ortsverbände Mörfelden und Walldorf, der Regelrettungsdienst, die Polizei sowie der zuständige Energieversorger, der das angrenzende Trafohäuschen auf mögliche Schäden überprüfte.
Zur Ursache des Brandes und der entstandenen Schäden können seitens der Feuerwehr keine Auskünfte genannt werden, hier wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagmorgen zu einem Logistikzentrum im Hessenring alarmiert. Nach Angaben der meldenden Person sollte es dort zu einer Rauchentwicklung an einem Hubwagen gekommen sein.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Es konnte ein noch leicht rauchender elektrischer Hubwagen vorgefunden werden. Das Gerät wurde mit eines Gabelstaplers gesichert, die Batterie ausgebaut und auf einer Palette im freien abgestellt.
Durch die Feuerwehr wurden anschließend die Rolltore der Halle geöffnet, um eine natürliche Belüftung des Gebäudes sicherzustellen. Parallel dazu wurden die im Bereich der Laderampen befindlichen Lkw angewiesen, den Gefahrenbereich zu verlassen und ausreichend Abstand zu halten.
Nach einer Kontrolle des betroffenen Hubwagens sowie der ausgebauten Batterie und nachdem die Halle ausreichend belüftet war, konnte keine weitere Gefahr festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde daraufhin an den Betreiber des Logistikzentrums übergeben.
In der Nacht zu Samstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem gemeldeten brennenden Müllbehälter alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Vor Ort standen zwei 1100-Liter-Müllbehälter in Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingeleitet. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Brandstelle sowie die nähere Umgebung mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei durchgeführte Nachlöscharbeiten dienten dazu, verbliebene Glutnester auszuschließen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und die Rückfahrt zur Unterkunft antreten. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am 09. Mai 2026 um 11:41 Uhr in die Gaydoulstraße alarmiert. Laut der Erstmeldung sollte es in einem Zimmer brennen.
Vor Ort stellte sich schnell heraus, dass es sich um ein Feuer im Erdgeschoss des Hauses handelt. Da alle Bewohner das Gebäude zuvor eigenständig verlassen konnten, wurde umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet. Durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz und einem C-Rohr konnte schnell ,,Feuer aus“ gemeldet werden.
Im Anschluss daran wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, sodass die Feuerwehr ihren Einsatz beenden konnte.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer brennenden Großmülltonne in die Geschwister-Reiß-Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt der Walldorfer Kräfte bestätigte die Leitstelle die Meldung, da mehrere Notrufe über das Feuer eingegangen waren.
Kurz nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass mehrere Mülltonnen, eine Gartenlaube sowie ein an der Hausfassade abgestellter Motorroller brannten. Durch die enorme Hitzeeinwirkung waren bereits Fenster im Erdgeschoss geborsten. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort umgehend erhöht und weitere Kräfte, unter anderem aus dem Stadtteil Mörfelden, nachalarmiert.
Die Feuerwehr begann sofort mit einem Löschangriff mit zwei Strahlrohren unter Atemschutz und räumte gemeinsam mit der Polizei das angrenzende Wohnhaus. Anschließend wurden die Wohnungen durch einen weiteren Atemschutztrupp kontrolliert. In mehreren Wohnungen konnte eine leichte Verrauchung festgestellt werden. In einer Wohnung waren die Fenster eines Zimmers geborsten, sodass Brandrauch und Ruß in den Raum eindringen konnten. Glücklicherweise war die Zimmertür zum restlichen Teil der Wohnung geschlossen, wodurch sich die Ausbreitung des Rauchs in Grenzen hielt.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr zügig gelöscht werden. Im Anschluss wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt, die betroffenen Räumlichkeiten belüftet und die Fassade des Wohnhauses mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert.
Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, der Rettungsdienst, das DRK-OV Mörfelden und Walldorf, das THW sowie die Polizei.