Am Freitagabend, kurz vor Beginn unseres Übungsabends, stellte sich eine männliche Person am Feuerwehrgerätehaus vor. Sie gab an, einen Ring am Zeigefinger nicht mehr entfernen zu können.

Der betroffene Finger war bereits deutlich geschwollen und zeigte Anzeichen einer verminderten Durchblutung, sodass ein schnelles Handeln erforderlich war. Mithilfe einer Fräse konnte der Ring unter kontinuierlicher Kühlung schonend durchtrennt und anschließend entfernt werden. Dabei wurde der Finger möglichst wenig belastet.

Nach erfolgreicher Entfernung des Rings war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Im Anschluss konnte der reguläre Übungsabend wie geplant stattfinden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde zu einem Wasseraustritt aus der Decke eines Gebäudes alarmiert. Das austretende Wasser lief auf eine darunterliegende Fahrradabstellfläche.

Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass sich die Ursache des Wasseraustritts in einer Zwischendecke befand. Da für uns keine Zugangsmöglichkeit in das Gebäude zur Abstellung des Wassers bestand, wurde nach Rücksprache mit dem zuständigen Hausmeister entschieden, den Einsatz der Feuerwehr zu beenden, da sich der Hausmeister bereits auf dem Weg zum Gebäude befand und den Zugang zu den Räumlichkeiten sicherstellen konnte.

Für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf war der Einsatz damit beendet.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstagabend in die Bürgermeister-Klingler-Straße alarmiert. Gemeldet war ein Baum auf der Fahrbahn.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein größerer Ast von einem Baum abgebrochen war und die Straße teilweise blockierte. Der Ast wurde durch die Einsatzkräfte händisch von der Fahrbahn entfernt, sodass die Straße anschließend wieder uneingeschränkt passierbar war.

Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich. Nach Abschluss der Arbeiten konnte der Einsatz für uns beendet werden.


Am Sonntagnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf während ihres Tages der offenen Tür telefonisch von einem Passanten über einen aus einem Nest gefallenen Jungvogel informiert.

Zwei Einsatzkräfte machten sich daraufhin auf den Weg zur gemeldeten Einsatzstelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße. Vor Ort konnte der Jungvogel aufgefunden werden.

Nach Rücksprache mit einem Tierschutzverein wurde entschieden, das Tier zur weiteren Versorgung in das Tierheim Rüsselsheim zu bringen, wo es fachgerecht betreut werden kann.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde zu einem gemeldeten Baum alarmiert, der umzustürzen drohen sollte.

Nach einer ersten Erkundung durch die Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass von dem Baum aktuell keine akute Umsturzgefahr ausging. Allerdings bestand die Gefahr, dass mehrere Äste auf ein angrenzendes Grundstück herabfallen könnten.

Da von Seiten der Feuerwehr kein unmittelbarer Handlungsbedarf bestand und keine akute Gefährdung der öffentlichen Sicherheit vorlag, waren keine Maßnahmen durch die Einsatzkräfte erforderlich.

Die Eigentümer des Grundstücks kümmerten sich im Anschluss eigenständig um die fachgerechte Beseitigung der betroffenen Äste.

Der Einsatz der Feuerwehr konnte daraufhin beendet werden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall in die Industriestraße alarmiert. Im Bereich der Aral-Tankstelle an der B486 war es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen.

Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab und streuten auslaufende Betriebsstoffe mit Ölbindemittel ab, um eine weitere Gefährdung für Verkehrsteilnehmer zu verhindern.

Nach Abschluss der feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde durch eine Anwohnerin aus der Nachbarschaft persönlich am Feuerwehrhaus darüber informiert, dass sich ein Vogel in ihrem Kamin befinden solle. Nach Angaben der Bewohnerin hatte der bereits hinzugezogene Schornsteinfeger keine Möglichkeit gesehen, das Tier aus seiner Lage zu befreien.

Die Einsatzkräfte begaben sich daraufhin zur betroffenen Wohnadresse und erkundeten die Situation. Im Rahmen der Kontrolle konnte in einem Revisionsschacht des Kamins eine Taube festgestellt werden. Zudem befand sich dort ein Ei.

Die Taube wurde durch die Feuerwehr vorsichtig aus ihrer misslichen Lage befreit. Um das Tier nicht von seinem Gelege zu trennen, wurde auch das Ei gesichert und gemeinsam mit der Taube aus dem Kamin entnommen.

Anschließend wurden die Taube und ihr Ei zur weiteren Betreuung in das Tierheim Rüsselsheim verbracht.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Wasseraustritt in die Heidelberger Straße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein defekter Boiler in einer Wohnung die Ursache für den Wasserschaden war. Durch den Defekt trat über einen längeren Zeitraum Wasser aus und verteilte sich in den Räumlichkeiten. In Teilen der Wohnung stand das Wasser bis zu einem Zentimeter hoch.

Die Einsatzkräfte nahmen umgehend Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor und entfernten das Wasser mithilfe eines Wassersaugers. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.

Nach Abschluss der Arbeiten konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.

Kurz nach dem vorherigen Alarm wurde die Feuerwehr durch die Leitstelle Groß-Gerau telefonisch kontaktiert und angefragt, ob sich noch Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus befinden. Da sich dies bestätigte, wurden umgehend mehrere Kameraden zur Unterstützung in die Waldstraße entsandt.

Aufgrund eines defekten Fahrstuhls war es der hilfsbedürftigen Person nicht möglich, eigenständig in die Wohnung zu gelangen. Die Feuerwehr unterstützte mithilfe eines Tragetuchs und verbrachte die Person sicher in ihre Wohnung.

Der Einsatz konnte anschließend ohne weitere Vorkommnisse beendet werden.


Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Einsatz in die Frankfurter Straße alarmiert. Eine Person hatte den Notruf gewählt, nachdem sie Rohrreiniger in einen Abfluss eingebracht hatte und es infolgedessen zu einer Rauchentwicklung kam.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte keine Rauchentwicklung mehr festgestellt werden. Allerdings war im betroffenen Badezimmer ein leichter ätzender Geruch wahrnehmbar.

Die Feuerwehr spülte daraufhin das Waschbecken über den Wasserhahn gründlich durch und sorgte für eine ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Nach Abschluss der Arbeiten wurde die Einsatzstelle an die Bewohnerin übergeben.