Einsatzart: H A KLEMM 1 Y
Hilfeleistungseinsatz mit eingeklemmten Personen auf der Autobahn Stufe 1, Menschenleben in Gefahr (z.B. Verkehrsunfall)
Hilfeleistungseinsatz mit eingeklemmten Personen auf der Autobahn Stufe 1, Menschenleben in Gefahr (z.B. Verkehrsunfall)
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Freitag zu ihrem vierten Einsatz des Tages auf die Autobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Nach Informationen der Leitstelle handelte es sich um einen ausgelösten E-Call-Notruf aus einem Fahrzeug. Ein Sprechkontakt zum Fahrer konnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr hergestellt werden.
Die Einsatzkräfte fuhren die Autobahn bis zur Anschlussstelle Zeppelinheim ab und kontrollierten dabei den gemeldeten Bereich. Ein in diesem Zusammenhang verunfalltes oder anderweitig auffälliges Fahrzeug konnte jedoch nicht festgestellt werden.
Für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf war der Einsatz daraufhin beendet.
Am Montagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem eCall-Notruf ohne Sprechkontakt auf die Rastanlage Gräfenhausen an der BAB 5 alarmiert.
Die Rastanlage, sowie die Autobahn Richtung Weiterstadt wurde komplett abgefahren und kontrolliert, jedoch ohne Feststellung. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am gestrigen Montag um 16:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Zeppelinheim war es zu einer Kollision zwischen einem auf dem Standstreifen stehenden Pkw und einem Lkw-Sattelzug gekommen.
Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Sattelzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kippte seitlich in eine Böschung neben der Autobahn.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Der Fahrer des Sattelzuges befand sich hingegen noch in seinem Fahrerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der LKW in einer starken Schräglage lag und die Gefahr bestand, dass dieser weiter die Böschung hinabrutschen könnte, welche noch rund 15 Meter hinabging.
Um die Einsatzkräfte sowie den eingeschlossenen Fahrer zu schützen, wurde der Sattelzug zunächst mit zwei Seilwinden gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Erst nachdem das Fahrzeug ausreichend gesichert war, konnte die Rettung des LKW-Fahrers erfolgen. Glücklicherweise war dieser trotz seiner misslichen Lage nicht eingeklemmt und konnte nach dem Entfernen der Frontscheibe selbstständig das Fahrerhaus verlassen. Beide Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.
Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurde im weiteren Verlauf der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Darmstadt mit einem Feuerwehrkran nachalarmiert. Ein Einsatz des Krans war jedoch nicht erforderlich. Durch den Unfall wurden erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus der Sattelzugmaschine freigesetzt, die in das Erdreich gelangten. Aufgrund der Umweltgefährdung wurde die Untere Wasserbehörde informiert. Diese veranlasste noch in derselben Nacht den Aushub des kontaminierten Erdreichs.
Die Feuerwehr stellte die Sicherung des verunfallten Sattelzuges bis zum Eintreffen eines Bergungsunternehmens sicher. Nachdem dieses die Sicherungsmaßnahmen übernommen hatte, wurde entschieden, dass Kräfte der Feuerwehr weiterhin an der Einsatzstelle verbleiben. Während der Bergung des Sattelzuges wurde der Brandschutz sichergestellt, bis das Fahrzeug wieder auf der Fahrbahn stand. Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen musste die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Langen/Mörfelden abgeleitet.
Gegen 23:15 Uhr – mehr als sieben Stunden nach der Alarmierung – konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei sowie das Bergungsunternehmen übergeben werden.
Im Einsatz befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, zusätzlich die Berufsfeuerwehr Darmstadt, der Brandschutzaufsichtsdienst, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Fahrzeuge des DRK-Ortsvereins Mörfelden sowie mehrere Streifen der Autobahnpolizei. Die Bergung des verunfallten Sattelzuges erfolgte durch ein spezialisiertes Bergungsunternehmen, das hierfür zwei Autokräne einsetzte. Aufgrund der schwierigen Lage des Fahrzeugs in der Böschung gestaltete sich die Bergung äußerst aufwendig und dürfte sich, bis das Fahrzeug auf seinen Rädern auf der Fahrbahn wieder stand, noch über mehrere Stunden bis tief in die Nacht hingezogen haben.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert.
In Höhe der Anschlussstelle Zeppelinheim fanden die Einsatzkräfte einen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen vor. Alle Fahrzeuginsassen hatten ihre Fahrzeuge beim Eintreffen der Feuerwehr bereits selbstständig verlassen. Nach einer ersten Erkundung stellte sich heraus, dass niemand oder lediglich leicht verletzt wurde.
Da keine Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt waren und keine Betriebsstoffe ausliefen, waren seitens der Feuerwehr keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben, sodass die Feuerwehr den Einsatz zeitnah beenden und die Rückfahrt zum Standort antreten konnte.
Am Mittwoch wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem eCall-Notruf eines verunfallten Fahrzeugs auf der A5 in Fahrtrichtung Weiterstadt alarmiert. Die Einsatzstelle sollte sich kurz nach der Auffahrt Mörfelden befinden.
Während der Anfahrt teilte die Leitstelle mit, dass sich die Unfallstelle doch auf der Gegenspur in Fahrtrichtung Frankfurt befindet. Da in diesem Autobahnabschnitt die Feuerwehr Darmstadt zuständig ist, wurde diese ebenfalls mitalarmiert. Die Einheiten aus Mörfelden-Walldorf konnten an einer Brücke mit Behelfsauffahrt drehen und so trotzdem zügig die Einsatzstelle erreichen.
Dort war nach der Erkundung schnell klar, dass es sich um einen Alleinunfall eines PKW handelte. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbst verlassen und verweigerte nach Sichtung durch den Rettungsdienst die Mitfahrt ins Krankenhaus. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und schob das Fahrzeug auf den Standstreifen, um den Verkehr nicht weiter zu behindern. Danach konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden und der Einsatz wurde beendet.
Am Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Verkehrsunfall mit drei PKW auf die A 5 in Fahrtrichung Weiterstadt alarmiert.
In Höhe der Rastanlage Gräfenhausen-West konnte die Einsatzstelle ausfindig gemacht werden. Hier waren zwei PKW verunfallt und noch vor Eintreffen der Feuerwehr kam es zu einem Folgeunfall mit drei weiteren PKW. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt und durch den Rettungsdienst gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht nötig. Bis auf die Absicherung der Einsatztelle musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden.
Im Einsatzverlauf kam es am Stauende zu zwei weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt vier Fahrzeugen. Auch hier sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Da es sich lediglich um leichte Verletzungen handelte, war auch hier kein Transport in ein Krankenhaus notwendig.
Weiterhin war ein Fahrzeug im Stau liegen geblieben und sprang nicht mehr an. Um weitere Folgeunfälle zu vermeiden, leistete die Feuerwehr hier Starthilfe.
Nachdem alle Einsatzstellen dieser Unfallserie auf der Autobahn abgebarbeitet wurden, konnten alle Einheiten die Rückfahrt ins Stadtgebiet antreten.
Am Freitag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf auf die A 5 in Fahrtrichtung Zeppelinheim alarmiert. Dort hatte ein Smartphone eine automatisierte Notrufmeldung über einen Verkehrsunfall kurz nach der Anschlussstelle Langen/Mörfelden abgesetzt. Da kein Sprechkontakt zu den Insassen bestand, wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zur Einsatzstelle entsandt.
Vor Ort konnte kein Verkehrsunfall vorgefunden werden. Der gesamte Streckenabschnitt wurde durch die Einsatzkräfte in beide Fahrtrichtungen kontrolliert, jedoch ohne Feststellung. Vermutlich handelte es sich um eine Fehlauslösung des Smartphones. Die Feuerwehr konnte den Einsatz abbrechen.
Am späten Donnerstagabend, um 22:17 Uhr, wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf durch die Leitstelle Groß-Gerau zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Über die eCall-Zentrale wurde zunächst ein einzelner verunfallter PKW gemeldet. Noch vor dem Ausrücken gingen bei der Leitstelle jedoch weitere Notrufe ein, in denen von insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen berichtet wurde.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich das Lagebild: Über die gesamte Fahrbahnbreite hinweg erstreckte sich ein Trümmerfeld, drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt. In zwei dieser Fahrzeuge befanden sich noch je eine verletzte Person, die teilweise aufgrund der massiven Deformation ihrer Fahrzeuge nicht selbstständig befreit werden konnten. Ein drittes Fahrzeug, ein weißer Jeep mit drei Insassen, war ebenfalls betroffen, die Personen blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.
Ein besonderes Augenmerk galt einem verunfallten Elektrofahrzeug, aus dessen hinterem Bereich bereits Rauch austrat. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Kühlung des betroffenen Bereichs mit einem Strahlrohr ein, um einer möglichen Flammenbildung vorzubeugen. Parallel dazu wurde die im Fahrzeug schwer verletzte Person unter größter Eile gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit. Beim dritten Fahrzeug, welches auf dem Standstreifen an der Leitplanke zum Stehen gekommen war, war die Karosserie derart stark beschädigt, dass die Türen sich nicht mehr öffnen ließen. Hier musste die Feuerwehr unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät vorgehen, um die schwer verletzte Person zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben.
Nachdem alle betroffenen Personen versorgt und aus ihren Fahrzeugen gerettet worden waren, entspannte sich die Lage vor Ort etwas. Da jedoch weiterhin eine Rauchentwicklung aus dem Elektrofahrzeug zu beobachten war, wurde entschieden, einen Trupp unter Atemschutz zur weiteren Kontrolle und Absicherung des Fahrzeugs einzusetzen. Die Batterieeinheit wurde durch technische Maßnahmen freigelegt und so gesichert, dass keine Gefahr mehr von ihr ausging. Im Anschluss wurde das Fahrzeug durch ein spezialisiertes Abschleppunternehmen für Elektrofahrzeuge aufgenommen und abtransportiert.
Während der gesamten Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die Fahrbahn in Richtung Frankfurt vollständig gesperrt. Die Autobahn GmbH übernahm die Vollsperrung im Bereich der Anschlussstelle Langen/Mörfelden. In der Zwischenzeit wurden phasenweise zwei Fahrspuren kurzfristig freigegeben, um den Rückstau vor der Einsatzstelle kontrolliert abfließen zu lassen. Nachdem der Verkehrsfluss wiederhergestellt war, erfolgte die Reinigung der Fahrbahn durch die Kräfte der Autobahnmeisterei.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf war mit beiden Einsatzabteilungen im Einsatz. Unterstützt wurden die Kräfte durch den Rettungsdienst, der mit insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notärzten sowie der Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort war. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Autobahnpolizei, der Brandschutzaufsichtsdienst sowie der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes aus Mörfelden mit einem Fahrzeug.
Der Einsatz konnte gegen 02:00 Uhr beendet werden.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde Freitagabend auf die Autobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Vor Ort wurde der Leitstelle Groß-Gerau ein eCall-Notruf eines Fahrzeuges auf der Autobahn gemeldet. Die Einsatzkräfte fuhren den Bereich bis nach Frankfurt ab, konnten allerdings kein verunfalltes Fahrzeug vorfinden. der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.
Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall auf die A 5 in Fahrtrichtung Weiterstadt alarmiert. Dort sei es laut Polizei zu einem Alleinunfall mit einem PKW gekommen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr an der Unfallstelle bestätigte sich die Lage. Der Fahrer wurde bereits durch Ersthelfer und den Rettungsdienst versorgt. Er konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen und war nicht eingeklemmt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und klemmte die Batterie am betroffenen Fahrzeug ab.