Am 15.08.2026 um 19:28 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf aufgrund einer deutlich sichtbaren Rauchentwicklung alarmiert. Bereits auf der Anfahrt in Richtung B44 bestätigte sich der Verdacht eines Vegetationsbrandes im Bereich nördlich des Langener Waldsees. Die ersten Einheiten aus Mörfelden-Walldorf trafen zügig ein und fanden ein Bodenfeuer auf rund 1.000 Quadratmetern vor. Unmittelbar wurden Löschmaßnahmen eingeleitet, während eine Drohne zur Lageerkundung eingesetzt wurde. Der Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die nachrückenden Kräfte.

Im Verlauf des Einsatzes breitete sich das Feuer weiter aus und erfasste schließlich etwa 3.000 Quadratmeter Wald- und Bodenfläche. Zum Einsatz kamen fünf D-Rohre. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Durch den Einsatz von D-Rohren konnte die Ausbreitung gestoppt und das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden.  Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, bei denen sieben D-Rohre eingesetzt wurden, um verbliebene Glutnester abzulöschen.

Die Feuerwehr der Doppelstadt unterstützte die Feuerwehr Langen mit mehreren Fahrzeugen und Kräften, wodurch die Brandbekämpfung und Nachsorge effizient abgeschlossen werden konnten.


Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in den Bereich Kurhessenstraße zu einem gemeldeten Feldbrand alarmiert. Bereits von Weitem war eine Rauchsäule kilometerweit sichtbar, die zunächst keine genaue Ortsbestimmung zuließ.

Da die Zentrale Leitstelle in Dietzenbach anfänglich nicht sicher zuordnen konnte, aus welcher Richtung die Rauchentwicklung stammte, wurden vorsorglich zusätzlich Kräfte der Feuerwehren Langen und Egelsbach alarmiert. Diese kontrollierten zunächst den Bereich auf Gemarkungsseite des Kreises Offenbach. Erst als sich herausstellte, dass die Rauchsäule tatsächlich aus dem Mörfelder Stadtgebiet stammte, wurden die Kräfte aus dem Kreis Offenbach gezielt an die Einsatzstelle nach Mörfelden-Walldorf nachgeordert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte ein Feuer fest, das sich über einen Stoppelacker sowie angrenzendes Unterholz, Vegetation und Buschwerk ausgebreitet hatte. Insgesamt betraf der betroffene Bereich etwa 2.500 Quadratmeter Fläche. Mit mehreren Strahlrohren konnte der Brand zügig bekämpft und eingedämmt werden. Neben den handgeführten Strahlrohren kamen auch die Dachwerfer der eingesetzten Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz. Diese verfügen über eine hohe Wurfweite und einen hohen Wasserausstoß und erwiesen sich besonders in den schwer zugänglichen Unterholzbereichen als effektiv.

Zur Kontrolle des Einsatzgebiets aus der Luft und zur Aufklärung weiterer möglicher Brandstellen wurde eine Drohne der Feuerwehr Dreieich eingesetzt, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war.

Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung am Einsatzort lösten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Langen und Egelsbach die zuerst eingesetzten Kräfte nach und nach ab, damit sich diese einer Verschnaufpause unterziehen konnten. Nachdem sämtliche Bereiche kontrolliert und vollständig abgelöscht waren, konnte der Einsatz beendet werden.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mörfelden-Walldorf, Kelsterbach, Egelsbach, Langen sowie Dreieich beteiligt.

Zusätzlich war das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Mörfelden und Walldorf, im Einsatz und stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Einsatzgetränken sicher. Gegen 15:40 Uhr konnte der Einsatz an der Einsatzstelle beendet werden.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall auf die B 486 in Fahrtrichtung Langen alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um zwei Unfallstellen handelte. Die Feuerwehr Langen war ebenfalls im Einsatz. Nach Absprache mit den Kameraden übernahm die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf die Vollsperrung der B 486 an der Anschlussstelle Langen/Mörfelden. Im Einsatzverlauf kam es in einem vorbeifahrenden unbeteiligten Bus zu einem Schwindelanfall. Die Feuerwehr übernahm hier die Erstversorgung und forderte einen weiteren Rettungswagen bei der Leitstelle an. Nachdem alle verletzten Personen durch den Rettungsdienst versorgt wurden und die auslaufenden Betriebsstoffe aufgenommen wurde, konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden.