Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Kellerbrand in die Rembrandtstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war ein massiver Rauchaustritt aus dem Kellerbereich des Wohngebäudes festzustellen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich rund 15 Bewohner selbstständig ins Freie begeben.

Unverzüglich ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in den Keller vor und leitete erste Löschmaßnahmen ein. Parallel dazu wurden weitere Bewohner, die sich an Fenstern bemerkbar machten, durch einen zusätzlichen Trupp aus dem Gebäude gerettet. Mithilfe der Drehleiter sowie eines dritten Trupps wurden anschließend alle Wohnungen geöffnet und auf weitere Personen kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Feststellungen gemacht werden.

Drei Bewohner wurden durch den Rettungsdienst mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung untersucht, konnten jedoch alle an der Einsatzstelle verbleiben. Sämtliche Wohnungen waren leicht verraucht und mussten nach Abschluss der Löscharbeiten umfassend belüftet werden.

Der Löschangriff wurde aufgrund der enormen Brandintensität und der Vermutung von Gasflaschen im Betroffenen Bereich abgebrochen. Um das Feuer weiterhin wirksam zu bekämpfen, wurden im rückwärtigen Bereich mehrere Kellerfenster eingeschlagen und der Bereich vollständig mit Löschschaum geflutet. Durch diese Maßnahme konnten erste Löscherfolge erzielt werden, sodass im weiteren Verlauf erneut Trupps zur Innenbrandbekämpfung eingesetzt werden konnten.

Bei der Kontrolle des direkt angrenzenden Nachbargebäudes wurde eine Rauchentwicklung im dortigen Treppenraum festgestellt. Auch hier wurden alle Bewohner evakuiert und die Wohnungen kontrolliert. Zudem konnte eine Katze aus einer der Wohnungen gerettet werden. Der betroffene Wohnkomplex bestand aus drei getrennten Wohneinheiten, die aufgrund der Lage stromlos und wasserlos geschaltet werden mussten.

Nach einiger Zeit konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. In der Folge konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die aufwendige Suche nach Glutnestern, die sich aufgrund des sehr voll gestellten Brandraums schwierig gestaltete. Insgesamt kamen 18 Trupps unter schwerem Atemschutz sowie weitere Einsatzkräfte mit Filtergeräten zur Brandbekämpfung und Menschenrettung zum Einsatz.

Nachdem der Brand vollständig gelöscht war, konnte in den nicht unmittelbar betroffenen Gebäudeteilen die Stromversorgung wiederhergestellt werden. Aufgrund des Wasserrohrbruchs musste die Wasserversorgung in allen drei Gebäudeteilen weiterhin abgestellt bleiben. Die evakuierten Bewohner wurden durch den Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes in ihrer Unterkunft betreut. Seitens der Stadt Mörfelden-Walldorf wurde für 36 Bewohner eine Unterbringung in Hotels organisiert.

Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen im Keller- und Wohnbereich sicherte das Technische Hilfswerk die zerstörten Kellerfenster sowie beschädigte Wohnungstüren. Unterstützt wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf durch den Akut-Löschzug des Kreises Groß-Gerau aus Wallerstädten und Büttelborn, den Gerätewagen Atemschutz aus Groß-Gerau, den DRK-Ortsverband Mörfelden, mehrere Rettungswagen, einen Notarzt sowie die Polizei. Zusätzlich stellte die Feuerwehr Kelsterbach den Grundschutz im Feuerwehrgerätehaus für das Stadtgebiet sicher. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte an dem Einsatzgeschehen beteiligt.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde in der Nacht zu Dienstag gemeinsam mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt in die Van-Gogh-Straße alarmiert. Eine in einer Wohnung befindliche Person, die medizinische Hilfe benötigte, hatte zuvor selbstständig den Notruf abgesetzt. Da nicht sichergestellt werden konnte, ob die Wohnungstür von der betroffenen Person noch geöffnet werden konnte, wurden vorsorglich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die Wohnungstür jedoch bereits geöffnet, sodass der Rettungsdienst umgehend mit der medizinischen Versorgung der Person beginnen konnte. Im weiteren Verlauf unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe, um den Patienten schonend aus der Wohnung zu transportieren.


In der Nacht zu Montag, dem 19.01.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Wohnungsbrand in den Walldorfer Weg alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Dichter, schwarzer Rauch drang aus mehreren Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr war bereits ein männlicher Bewohner aus dem ersten Obergeschoss aus einem Fenster auf den Boden gesprungen. Eine weitere Bewohnerin befand sich gemeinsam mit ihrem zweijährigen Kind ebenfalls noch an dem Fenster der Brandwohnung. Durch beruhigendes Zureden der Einsatzkräfte konnte sie davon überzeugt werden, sich nicht durch einen Sprung in Sicherheit zu bringen, sondern auf die Rettung durch die Feuerwehr zu warten. Umgehend wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht und Mutter und Kind konnten durch einen Trupp sicher über die Leiter gerettet werden.

Zeitgleich rüstete sich ein weiterer Angriffstrupp zur Brandbekämpfung aus und leitete erste Löschmaßnahmen ein. Der Brand, der vermutlich im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen war, konnte schnell lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden. Währenddessen wurden aus den benachbarten Wohnungen insgesamt 15 Personen sowohl über den Treppenraum als auch über die Drehleiter in Sicherheit gebracht. Sie wurden im Anschluss durch den DRK-Ortsverband in dessen Unterkunft gefahren und dort bis zum Einsatzende betreut. Durch Einsatzkräfte konnten zudem zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung vor den Flammen gerettet werden. Die Tiere wurden zur weiteren Untersuchung in eine Tierklinik verbracht.

Die drei Bewohner der betroffenen Wohnung wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Während des Einsatzes verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann durch Umknicken und wurde ebenfalls medizinisch versorgt und in eine Klinik überführt.

Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung kamen insgesamt fünf Atemschutztrupps zum Einsatz. Neben der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte, der leitende Notarzt, der Brandschutzaufsichtsdienst, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie das DRK Mörfelden vor Ort. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Stadt Mörfelden-Walldorf, Karsten Groß. Nach Abschluss aller Tätigkeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegen 04:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.



Allgemein

Nottüröffnung

Zum zweiten mal an diesem Tag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.
Auch diesmal sollte eine Tür durch die Feuerwehr geöffnet werden. Durch den Rettungsdienst wurde bereits festgestellt, dass sich eine Person regungslos in der Wohnung befinde. Sofort wurde die Tür gewaltsam aufgemacht, sodass sofort medizinische Hilfe geleistet werden konnte. Leider kam für die Person jede Hilfe zu spät.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, welche sich um die Sicherung der Eingangstür und der Wohnung kümmerte.


Mit dem Stichwort Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf am Sonntag den 04.01.2026 um 18.01 Uhr in die Vogelsbergstraße alarmiert. Nach dem  Eintreffen konnte ein Dachstuhlbrand bestätigt werden, glücklicherweise konnten alle Bewohner das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. So konnte direkt mit der Brandbekäpfung unter schwerem Atemschutz begonnen werden. Insgesamt waren 4 Trupps unter schweren Atemschutz im Einsatz. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Über die Drehleiter wurde ein Teil des Daches geöffnet zwecks Lüftungsmaßnahmen. Wir kontrollierten den betroffenen Bereich mittels Wärmebildkamera. Da das Gebäude unbewohnbar ist, kamen die Bewohner vorübergehend in einem Hotel unter. Nach den Aufräumarbeiten war der Einsatz nach knapp 2,5 Std für die Feuerwehr beendet.

Text: Einsatzabteilung Walldorf


Am Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Verkehrsunfall mit drei PKW auf die A 5 in Fahrtrichung Weiterstadt alarmiert.

In Höhe der Rastanlage Gräfenhausen-West konnte die Einsatzstelle ausfindig gemacht werden. Hier waren zwei PKW verunfallt und noch vor Eintreffen der Feuerwehr kam es zu einem Folgeunfall mit drei weiteren PKW. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt und durch den Rettungsdienst gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht nötig. Bis auf die Absicherung der Einsatztelle musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden.

Im Einsatzverlauf kam es am Stauende zu zwei weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt vier Fahrzeugen. Auch hier sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Da es sich lediglich um leichte Verletzungen handelte, war auch hier kein Transport in ein Krankenhaus notwendig.

Weiterhin war ein Fahrzeug im Stau liegen geblieben und sprang nicht mehr an. Um weitere Folgeunfälle zu vermeiden, leistete die Feuerwehr hier Starthilfe.

Nachdem alle Einsatzstellen dieser Unfallserie auf der Autobahn abgebarbeitet wurden, konnten alle Einheiten die Rückfahrt ins Stadtgebiet antreten.


Am späten Donnerstagabend, um 22:17 Uhr, wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf durch die Leitstelle Groß-Gerau zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Über die eCall-Zentrale wurde zunächst ein einzelner verunfallter PKW gemeldet. Noch vor dem Ausrücken gingen bei der Leitstelle jedoch weitere Notrufe ein, in denen von insgesamt drei beteiligten Fahrzeugen berichtet wurde.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich das Lagebild: Über die gesamte Fahrbahnbreite hinweg erstreckte sich ein Trümmerfeld, drei Fahrzeuge waren am Unfall beteiligt. In zwei dieser Fahrzeuge befanden sich noch je eine verletzte Person, die teilweise aufgrund der massiven Deformation ihrer Fahrzeuge nicht selbstständig befreit werden konnten. Ein drittes Fahrzeug, ein weißer Jeep mit drei Insassen, war ebenfalls betroffen, die Personen blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.

Ein besonderes Augenmerk galt einem verunfallten Elektrofahrzeug, aus dessen hinterem Bereich bereits Rauch austrat. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend eine Kühlung des betroffenen Bereichs mit einem Strahlrohr ein, um einer möglichen Flammenbildung vorzubeugen. Parallel dazu wurde die im Fahrzeug schwer verletzte Person unter größter Eile gemeinsam mit dem Rettungsdienst aus dem Fahrzeug befreit. Beim dritten Fahrzeug, welches auf dem Standstreifen an der Leitplanke zum Stehen gekommen war, war die Karosserie derart stark beschädigt, dass die Türen sich nicht mehr öffnen ließen. Hier musste die Feuerwehr unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät vorgehen, um die schwer verletzte Person zu befreien und an den Rettungsdienst zu übergeben.

Nachdem alle betroffenen Personen versorgt und aus ihren Fahrzeugen gerettet worden waren, entspannte sich die Lage vor Ort etwas. Da jedoch weiterhin eine Rauchentwicklung aus dem Elektrofahrzeug zu beobachten war, wurde entschieden, einen Trupp unter Atemschutz zur weiteren Kontrolle und Absicherung des Fahrzeugs einzusetzen. Die Batterieeinheit wurde durch technische Maßnahmen freigelegt und so gesichert, dass keine Gefahr mehr von ihr ausging. Im Anschluss wurde das Fahrzeug durch ein spezialisiertes Abschleppunternehmen für Elektrofahrzeuge aufgenommen und abtransportiert.

Während der gesamten Rettungs- und Sicherungsmaßnahmen war die Fahrbahn in Richtung Frankfurt vollständig gesperrt. Die Autobahn GmbH übernahm die Vollsperrung im Bereich der Anschlussstelle Langen/Mörfelden. In der Zwischenzeit wurden phasenweise zwei Fahrspuren kurzfristig freigegeben, um den Rückstau vor der Einsatzstelle kontrolliert abfließen zu lassen. Nachdem der Verkehrsfluss wiederhergestellt war, erfolgte die Reinigung der Fahrbahn durch die Kräfte der Autobahnmeisterei.

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf war mit beiden Einsatzabteilungen im Einsatz. Unterstützt wurden die Kräfte durch den Rettungsdienst, der mit insgesamt fünf Rettungswagen, zwei Notärzten sowie der Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort war. Ebenfalls im Einsatz befanden sich die Autobahnpolizei, der Brandschutzaufsichtsdienst sowie der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes aus Mörfelden mit einem Fahrzeug.

Der Einsatz konnte gegen 02:00 Uhr beendet werden.



Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Einsatz in die Heidelberger Straße alarmiert, um den Rettungsdienst mit einer Tragehilfe zu unterstützen. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person aus dem Dachgeschoss eines Wohngebäudes gerettet werden musste. Eine Rettung über den Treppenraum war aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, weshalb die Drehleiter zum Einsatz kam.

Nach einer kurzen Erkundung wurde die Drehleiter in Position gebracht und die Person konnte zügig sowie schonend nach unten transportiert werden. Unten angekommen, erfolgte die Übergabe an den Rettungsdienst, anschließend konnten die Rückfahrt in die Feuerwehrhäuser angetreten werden.



In der Nacht zum Mittwoch wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in den Albrecht-Dürer-Ring alarmiert. Nach ersten Meldungen der Leitstelle in Groß-Gerau sollte es im oberen Bereich eines Mehrparteienhauses zu einer starken Rauchentwicklung gekommen sein.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte und den ersten Erkundungsmaßnahmen konnte jedoch weder offenes Feuer noch eine Rauchentwicklung festgestellt werden. Zur weiteren Abklärung wurden die oberen Stockwerke, der Technikraum des Aufzugs, der Aufzugsschacht sowie der Kellerbereich kontrolliert.

Im Verlauf der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass in einer Wohnung im fünften Obergeschoss angebranntes Essen für die Rauchentwicklung und das Auslösen der Rauchmelder verantwortlich war. Nachdem keine Gefahr mehr bestand, konnten sämtliche Maßnahmen beendet und die Rückfahrt angetreten werden.


Noch während des Einsatzes in der Langgasse erhielt der Einsatzleiter über die Leitstelle Groß-Gerau gegen 05:10 Uhr die Meldung über einen Personenschaden am Bahnhof Walldorf. Daraufhin wurde umgehend ein Fahrzeug zur Einsatzstelle entsendet.

Da durch den laufenden Einsatz bereits zahlreiche Kräfte gebunden waren, wurde zusätzlich die Feuerwehr Kelsterbach zur Unterstützung alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Eine Person war im Bereich des Bahnhofs von einem Zug erfasst worden. Leider konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Text: Einsatzabteilung Walldorf