Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Sonntagmittag zu einem Einsatz in den Wilhelminenweg alarmiert. Nach ersten Angaben sollte eine Person in einen Schacht gefallen sein und dort feststecken.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Eine Person befand sich in einem Revisionsschacht. Für die Person kam leider jede Hilfe zu spät.

Ein Tätigwerden der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich. Die Einsatzkräfte konnten die Einsatzstelle nach kurzer Zeit wieder verlassen und den Einsatz beenden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstagmittag in die Heidelberger Straße zu einem Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert.

Vor Ort konnte glücklicherweise schnell festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr in der betroffenen Wohnung befanden. Bei der weiteren Erkundung stellte sich nach kurzer Zeit heraus, dass kein Brand vorlag. Ursache für die Rauchentwicklung war lediglich angebranntes Kochgut.

Die verrauchte Wohnung wurde durch die Einsatzkräfte belüftet. Nachdem die Räumlichkeiten ausreichend vom Rauch befreit und keine weiteren Gefahren festgestellt worden waren, konnte der Einsatz beendet werden.


Am Mittag des 08.08.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Brandereignis in einem siebenstöckigen Wohngebäude alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle waren Flammen aus dem Kellerbereich sichtbar. Ein Trupp unter Atemschutz nahm umgehend die Brandbekämpfung im Keller vor. Das Treppenhaus blieb während des gesamten Einsatzes rauchfrei, sodass eine sichere Erkundung der oberen Stockwerke gewährleistet war.

Zur besseren Strukturierung des Einsatzes wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet. Der Bürgermeister erschien im weiteren Verlauf an der Einsatzstelle und verschaffte sich einen Überblick über die Lage.

Rund eine Stunde nach der Alarmierung konnte „Feuer aus!“ gemeldet werden. Anschließend wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen und Nachlöscharbeiten eingeleitet. Aufgrund einer baulichen Verbindung zwischen der Lüftungsanlage und dem Kellerbereich war eine Kontrolle sämtlicher Wohnungen erforderlich. Vier Wohnungen mussten gewaltsam mit der Polizei geöffnet werden, um eine vollständige Überprüfung sicherzustellen. Auch ein angrenzendes Nebengebäude wurde kontrolliert.

Im Kellerbereich erfolgten mehrere Messungen, um mögliche Schadstoffkonzentrationen auszuschließen. In einer Wohnung waren erhöhte Werte feststellbar, weshalb dort zusätzlich gelüftet wurde. Abschließend wurden alle geöffneten Türen durch die Feuerwehr wieder ordnungsgemäß verschlossen.

Die letzten Messungen ergaben keine Auffälligkeiten. Die Einsatzstelle wurde daraufhin an die Polizei übergeben.


Am Montagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem eCall-Notruf ohne Sprechkontakt auf die Rastanlage Gräfenhausen an der BAB 5 alarmiert.

Die Rastanlage, sowie die Autobahn Richtung Weiterstadt wurde komplett abgefahren und kontrolliert, jedoch ohne Feststellung. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Freitagabend in die Erlanger Straße zu einem gemeldeten Wohnungsbrand alarmiert.

Vor Ort konnte ein Trupp die betroffene Wohnung zügig erkunden. Dabei stellte sich schnell heraus, dass es sich lediglich um angebranntes Kochgut und nicht um einen Brand handelte.

Für die Feuerwehr war der Einsatz damit beendet. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.


Am Montagnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer dringenden Türöffnung in die Rüsselsheimer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befanden sich bereits ein Rettungswagen sowie ein Notarzt vor Ort.

Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte die Wohnungstür glücklicherweise durch den Bewohner geöffnet werden, sodass der Rettungsdienst die medizinische Versorgung der hilfsbedürftigen Person umgehend übernehmen konnte. Für die Feuerwehr war kein weiteres Eingreifen erforderlich, sodass der Einsatz nach kurzer Zeit beendet werden konnte.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am gestrigen Montag um 16:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Zeppelinheim war es zu einer Kollision zwischen einem auf dem Standstreifen stehenden Pkw und einem Lkw-Sattelzug gekommen.

Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Sattelzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kippte seitlich in eine Böschung neben der Autobahn.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Der Fahrer des Sattelzuges befand sich hingegen noch in seinem Fahrerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der LKW in einer starken Schräglage lag und die Gefahr bestand, dass dieser weiter die Böschung hinabrutschen könnte, welche noch rund 15 Meter hinabging.

Um die Einsatzkräfte sowie den eingeschlossenen Fahrer zu schützen, wurde der Sattelzug zunächst mit zwei Seilwinden gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Erst nachdem das Fahrzeug ausreichend gesichert war, konnte die Rettung des LKW-Fahrers erfolgen. Glücklicherweise war dieser trotz seiner misslichen Lage nicht eingeklemmt und konnte nach dem Entfernen der Frontscheibe selbstständig das Fahrerhaus verlassen. Beide Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurde im weiteren Verlauf der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Darmstadt mit einem Feuerwehrkran nachalarmiert. Ein Einsatz des Krans war jedoch nicht erforderlich. Durch den Unfall wurden erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus der Sattelzugmaschine freigesetzt, die in das Erdreich gelangten. Aufgrund der Umweltgefährdung wurde die Untere Wasserbehörde informiert. Diese veranlasste noch in derselben Nacht den Aushub des kontaminierten Erdreichs.

Die Feuerwehr stellte die Sicherung des verunfallten Sattelzuges bis zum Eintreffen eines Bergungsunternehmens sicher. Nachdem dieses die Sicherungsmaßnahmen übernommen hatte, wurde entschieden, dass Kräfte der Feuerwehr weiterhin an der Einsatzstelle verbleiben. Während der Bergung des Sattelzuges wurde der Brandschutz sichergestellt, bis das Fahrzeug wieder auf der Fahrbahn stand. Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen musste die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Langen/Mörfelden abgeleitet.

Gegen 23:15 Uhr – mehr als sieben Stunden nach der Alarmierung – konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei sowie das Bergungsunternehmen übergeben werden.

Im Einsatz befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, zusätzlich die Berufsfeuerwehr Darmstadt, der Brandschutzaufsichtsdienst, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Fahrzeuge des DRK-Ortsvereins Mörfelden sowie mehrere Streifen der Autobahnpolizei. Die Bergung des verunfallten Sattelzuges erfolgte durch ein spezialisiertes Bergungsunternehmen, das hierfür zwei Autokräne einsetzte. Aufgrund der schwierigen Lage des Fahrzeugs in der Böschung gestaltete sich die Bergung äußerst aufwendig und dürfte sich, bis das Fahrzeug auf seinen Rädern auf der Fahrbahn wieder stand, noch über mehrere Stunden bis tief in die Nacht hingezogen haben.


Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am Freitagabend mit dem Stichwort ,,Feuer 2 – Explosion einer Öllampe“ in die Waldenserstraße alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass es im Erdgeschoss zu einer Explosion einer Petroleumlampe gekommen war. Glücklicherweise wurde vor Eintreffen der Feuerwehr das Feuer durch die Bewohner abgelöscht. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich lediglich auf die Kontrolle der abgebrannten Gegenstände, sowie des darüberliegenden Balkons. Das Treppenhaus wurde des Weiteren natürlich belüftet, da es zuvor zu einem Ausschlagen des CO-Warnmelders gekommen war. Ein Geschädigter wurde durch die Feuerwehr erstversorgt und anschließend in rettungsdienstliche Obhut gegeben. Zum Schluss wurde die Wohnung an den Eigentümer übergeben.


Am Samstagvormittag wurden mehrere Angehörige unserer Feuerwehr über das sogenannte Mobile-Retter-System zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Das Mobile-Retter-System ist ein Netzwerk qualifizierter Ersthelferinnen und Ersthelfer, die bei Verdacht auf einen lebensbedrohlichen Notfall per Smartphone-App alarmiert werden. Ziel ist es, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und so die Überlebenschancen der Betroffenen zu erhöhen.

Nach Eingang der Alarmierung machten sich die Feuerwehrkameraden, welche gerade im Feuerwehrhaus waren, umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war, wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.