Am Donnerstagvormittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf auf die Riedbahnstrecke in Höhe der Straße „Am Bahndamm“ alarmiert. Nach ersten Informationen der Leitstelle sollte es zu einer Kollision zwischen einem Zug und einer Person gekommen sein.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte in Höhe der Ringstraße eine stehende S-Bahn vorgefunden werden. Bei der anschließenden Erkundung bestätigte sich die erste Vermutung. Für die betroffene Person kam leider jede Hilfe zu spät.

Da sich die S-Bahn wenige hundert Meter vor dem Bahnhof Mörfelden befand, erkundeten die Einsatzkräfte zudem, ob unter den Fahrgästen oder beim Lokführer weitere Hilfe benötigt wurde. Dies war nicht der Fall.

Die S-Bahn wurde anschließend durch einen weiteren Zugführer in den Bahnhof Mörfelden gefahren. Dort konnten die Fahrgäste den Zug verlassen.

Die Riedbahnstrecke war während der Einsatzmaßnahmen zwischen Mörfelden und Groß-Gerau vollständig gesperrt.


Noch während des Einsatzes in der Langgasse erhielt der Einsatzleiter über die Leitstelle Groß-Gerau gegen 05:10 Uhr die Meldung über einen Personenschaden am Bahnhof Walldorf. Daraufhin wurde umgehend ein Fahrzeug zur Einsatzstelle entsendet.

Da durch den laufenden Einsatz bereits zahlreiche Kräfte gebunden waren, wurde zusätzlich die Feuerwehr Kelsterbach zur Unterstützung alarmiert.

Vor Ort bestätigte sich die Meldung: Eine Person war im Bereich des Bahnhofs von einem Zug erfasst worden. Leider konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Text: Einsatzabteilung Walldorf


Die Feuerwehr Mörfelden wurde mit dem Gerätewagen-Nachschub und dem Anhänger „Bahnrettung“ zur Unterstützung der Feuerwehren aus Groß-Gerau nach Groß-Gerau-Dornheim an den dortigen Bahnhof alarmiert. Vor Ort solle es aufgrund eines technisches Defektes an einer Bremse zu einer Rauchentwicklung gekommen sein. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Es konnte augenscheinlich kein Feuer oder Rauch mehr festgestellt werden. Ein Trupp der Groß-Gerauer Kameraden kontrollierte den Bereich um die Bremsen des Waggons vorsorglich mit der Wärmebildkamera. Die Mörfelder Kräfte konnten nach kurzer Zeit ohne Tätigkeit wieder die Rückreise nach Mörfelden antreten.


Die Feuerwehren der Stadt Riedstadt, die Feuerwehr Mörfelden, der Rettungsdienst, sowie diverse Kreis-Einheiten und der Notfallmanager DB AG wurden am Dienstagabend, um 21:32 Uhr, an den Bahnhof Wolfskehlen alarmiert. Dort hatte ein Regionalexpress rund 300m der Oberleitung abgerissen. Der Fahrdraht lag teilweise auf dem Zug, sowie in Teilen des Gleisbettes am Bahnsteig. Die größte Gefahr ging von den 15.000 Volt Spannung des blanken Fahrdrahtes aus, außerdem war unklar, ob sich das Schienenfahrzeug entzünden würde. Die rund 30 Passagiere verblieben vorerst innerhalb des Zuges, bevor die Leitung stromlos geschaltet- und die Bahnstrecke geerdet werden konnten. Durch die Feuerwehr Mörfelden wurde der „Feuerwehranhänger Bahn“, sowie der Rüstwagen alarmiert. Im Bereitstellungsraum wurden vorsorglich Rettungsbühnen installiert. Kurz nach Mitternacht waren alle Kräfte wieder in der Unterkunft eingekehrt. Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge und elf Einsatzkräfte.