Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde durch eine Anwohnerin aus der Nachbarschaft persönlich am Feuerwehrhaus darüber informiert, dass sich ein Vogel in ihrem Kamin befinden solle. Nach Angaben der Bewohnerin hatte der bereits hinzugezogene Schornsteinfeger keine Möglichkeit gesehen, das Tier aus seiner Lage zu befreien.

Die Einsatzkräfte begaben sich daraufhin zur betroffenen Wohnadresse und erkundeten die Situation. Im Rahmen der Kontrolle konnte in einem Revisionsschacht des Kamins eine Taube festgestellt werden. Zudem befand sich dort ein Ei.

Die Taube wurde durch die Feuerwehr vorsichtig aus ihrer misslichen Lage befreit. Um das Tier nicht von seinem Gelege zu trennen, wurde auch das Ei gesichert und gemeinsam mit der Taube aus dem Kamin entnommen.

Anschließend wurden die Taube und ihr Ei zur weiteren Betreuung in das Tierheim Rüsselsheim verbracht.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Weiterstadt alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein verunfallter Mercedes vorgefunden. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich das Fahrzeug zuvor mehrfach gedreht und war anschließend in die Leitplanke eingeschlagen. Der Fahrer des Pkw blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und sperrte hierfür den rechten Fahrstreifen. Zudem wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt, um mögliche Gefahren durch die Fahrzeugelektrik auszuschließen.

Nachdem der Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen hatte, beseitigten die Einsatzkräfte noch kleinere Glassplitter von der Fahrbahn. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.


Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Fahrzeugbrand auf den Parkplatz Bornbruch-West an der Bundesautobahn 5 alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Pkw infolge eines technischen Defekts im Motorraum bereits in Vollbrand. Personen befanden sich nicht mehr im Fahrzeug und kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Zur Brandbekämpfung wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingesetzt. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester und mögliche Temperaturentwicklungen. Nachdem keine Gefahr mehr von dem ausgebrannten Pkw ausging, konnten die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die zuständigen Stellen übergeben werden.



Am Montagvormittag wurden zwei Angehörige unserer Feuerwehr über das sogenannte Mobile-Retter-System zu einem medizinischen Notfall alarmiert. Das Mobile-Retter-System ist ein Netzwerk qualifizierter Ersthelferinnen und Ersthelfer, die bei Verdacht auf einen lebensbedrohlichen Notfall per Smartphone-App alarmiert werden. Ziel ist es, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken und so die Überlebenschancen der Betroffenen zu erhöhen.

Nach Eingang der Alarmierung machten sich zwei Feuerwehrkameraden umgehend auf den Weg zur Einsatzstelle. Nachdem der Rettungsdienst eingetroffen war, wurde der Patient an den Rettungsdienst übergeben.


Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer brennenden Mülltonne im Kurt-Oeser-Weg Richtung Walldorf alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Flammen bereits erloschen und die Maßnahmen beschränkten sich auf Nachlöscharbeiten. Kurz nach Abschluss der Arbeiten wurde durch die Leitstelle eine weitere brennende Mülltonne im Bereich der Bertha-von-Suttner-Schule gemeldet. Ein Löschfahrzeug fuhr umgehend dorthin und konnte eine glimmende Mülltonne feststellen. Diese wurde ebenfalls mit Wasser abgelöscht. Weiterhin wurde im Bereich des Radwegs eine dritte Mülltonne gefunden, die durch aufmerksame Passanten bereits mittels Sand abgelöscht werden konnte. Die Feuerwehr führte auch hier Nachlöscharbeiten durch.

Die Polizei wurde ebenfalls hinzugezogen und hat Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach Abschluss der Löscharbeiten beenden.


Am Samstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Rechenzentrum in der Dreieichstraße alarmiert.

Die Anlage zeigte an, dass mehrere Meldergruppen im zweiten Obergeschoss ausgelöst hatten. Die Einsatzkräfte gingen zur Erkundung vor und konnten in einem der Räume eine leichte Verrauchung feststellen.

Daher wurde das Einsatzstichwort auf Feuer in Gebäude angepasst und weitere Einheiten nachalarmiert. Ein Löschangriff wurde vorbereitet und ein Trupp unter Atemschutz ging in den verrauchten Bereich vor. Dort konnte jedoch kein Feuer lokalisiert werden. Die Ursache für die Rauchentwicklung war ein Austritt von Kältemittel, welches sich durch die Entrauchungsanlage in dem betroffenen Raum gesammelt hatte. Da das Kältemittel den Sauerstoff in der Luft verdrängt und die Menge des ausgetretenen Kältemittels unbekannt war, wurden Messungen mit Mehrgasmessgeräten durchgeführt. Auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Die Menge des ausgetretenen Kältemittels war so gering, dass noch genügend Restsauerstoff in der Luft vorhanden war.

Die Feuerwehr musste somit nicht weiter tätig werden und konnte die Einsatzstelle an den Betreiber des Rechenzentrums übergeben. Alle Einsatzkräfte konnten wieder einrücken und den Einsatz beenden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde während des noch laufenden Einsatzes am Steinrodsee erneut durch die Leitstelle Groß-Gerau alarmiert. Einsatzstichwort war diesmal ein gemeldeter starker Brandgeruch im Bereich des örtlichen Jugendzentrums.

Unverzüglich rückten wir mit Personal, welches sich noch im Feuerwehrhaus befand, aus und begaben uns zur gemeldeten Adresse. Vor Ort konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Als Ursache des Brandgeruchs wurden Reste eines Lagerfeuers festgestellt, die noch glimmten.

Die Brandreste wurden mittels Schnellangriffsrohr abgelöscht, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich.

Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.


Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in ein Waldgebiet entlang der Landesstraße 3113 in Richtung Gräfenhausen alarmiert. Passanten hatten zuvor Rauch im Bereich des Waldes wahrgenommen und die Einsatzkräfte verständigt.

Im Rahmen der ersten Erkundungsmaßnahmen konnte die Rauchentwicklung im Bereich des Steinrodsees lokalisiert werden. Zeitgleich trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr Weiterstadt an der Einsatzstelle ein, die über die Leitstelle Dieburg alarmiert worden waren.

Als Ursache wurde ein Waldbrand mit einer Ausdehnung von etwa 900 Quadratmetern festgestellt. Die Brandfläche befand sich zwischen dem Steinrodsee und der Rastanlage Gräfenhausen-West auf Weiterstädter Gemarkung. Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit übernahm die Feuerwehr Weiterstadt die Einsatzleitung.

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf richtete einen Bereitstellungsraum für nachrückende Kräfte ein und unterstützte die Löscharbeiten insbesondere bei den Nachlöscharbeiten mit speziellem Waldbrandwerkzeug.

Gegen 21:15 Uhr konnten alle eingesetzten Kräfte aus Mörfelden-Walldorf den Einsatz beenden und die Rückfahrt antreten.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagabend zu einem brennenden Pkw auf die Bundesstraße 486 alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Ein Fahrzeug stand in Höhe der Anschlussstelle von der Bundesautobahn 5 kommend in Vollbrand. Umgehend leitete ein Trupp unter Atemschutz erste Löschmaßnahmen mit einem Strahlrohr ein. Im weiteren Einsatzverlauf wurden ein zweites Rohr sowie Löschschaum zur effektiven Brandbekämpfung eingesetzt.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht war, wurde das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester überprüft, um ein Wiederaufflammen auszuschließen.

Die B486 wurde für die Dauer der Löschmaßnahmen in Fahrtrichtung Mörfelden voll gesperrt.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagnachmittag zu einem Wasseraustritt in die Heidelberger Straße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein defekter Boiler in einer Wohnung die Ursache für den Wasserschaden war. Durch den Defekt trat über einen längeren Zeitraum Wasser aus und verteilte sich in den Räumlichkeiten. In Teilen der Wohnung stand das Wasser bis zu einem Zentimeter hoch.

Die Einsatzkräfte nahmen umgehend Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor und entfernten das Wasser mithilfe eines Wassersaugers. Anschließend wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.

Nach Abschluss der Arbeiten konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.