Auf der Rückfahrt vom vorigen Einsatz bemerkten die Einsatzkräfte am Zeltplatz eine Telefonmast, der umzustürzen drohte. Nach Rücksprache mit der Telekom wurde der Telefonmast mittels Seilwinde kontrolliert zu Boden gebracht und die Gefahrenstelle durch den Bauhof gesichert.


Telefonisch wurde die Feuerwehr Mörfelden am Freitag, den 22.12. um 9:24 Uhr verständigt, um weitere Sturmschäden zu beseitigen. Im Bereich des Kalksandsteinwerkes waren mehrere Bäume auf Telefonleitungen umgestürzt. Nach Rücksprache mit dem Forstamtsleiter wurden die angrenzenden Wege durch die Feuerwehr gesperrt.


Sturmbedingt ging es um 21:26 Uhr für die Feuerwehr Mörfelden im Grünewaldweg weiter. Auch hier war ein umgestürzter Baum gemeldet. Dieser lag allerdings auf einem Parkplatz und stellte keine Gefahr dar, weshalb die Feuerwehr nicht tätig wurde.


Sturm Zoltan hielt die Feuerwehr Mörfelden am Donnerstag, den 21.12.2023 weiter auf Trab. Um 18:44 Uhr ertönten erneut die Funkmeldeempfänger für einen umgestürzten Baum auf der B 486 in Höhe Mönchbruch. Die Lage bestätigte sich vor Ort. Die Kameraden beseitigten den Baum mittels Kettensäge und kehrten anschließend die Fahrbahn, so dass der Verkehr wieder ungehindert fließen konnte.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagmittag, um 13:34Uhr, mit der Meldung „Baum blockiert Landstraße, ca. 300m vor Waldende“ alarmiert. Die neun eingesetzten Kräfte fuhren die Straße bis Gräfenhausen ab, jedoch konnte nichts festgestellt werden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.


Um 22:41 Uhr am Mittwoch, den 20.12.2023, wurden die Mörfelder Feuerwehr und das DRK auf die Autobahn in Richtung Süden alarmiert. Ein auf dem Standstreifen stehender PKW brannte in voller Ausdehnung. Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug unter Atemschutz mit zwei C-Rohren ab. Anschließend wurde das Wrack mit Schaum geflutet, um auch die letzten Glutnester zu ersticken. Durch das Feuer und den Rauch kam es zeitweise zu massiver Sichtbehinderung auf der Gegenfahrbahn. Im Einsatz waren fünf Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte, sowie der Ortsverein des Roten Kreuzes mit einem Rettungswagen.



Der zweite Einsatz rief die Mörfelder Feuerwehr, zusammen mit dem Rettungsdienst, in die Siemensstraße. In einer Wohnung hatte sich ein Kind im Badezimmer eingeschlossen. Selbständig konnte dieses nicht wieder heraus, allerdings auch niemand hinein. Auch die Feuerwehr konnte die Tür nicht gewaltsam öffnen, sodass der Einsatz einer hydraulischen Türpresse unumgänglich war. Das Kind musste nicht klinisch vorgestellt werden und wurde dem Vater übergeben. Zwei Fahrzeuge und zwölf Einsatzkräfte wurden eingesetzt.


Ein Auffahrunfall auf der B486 sorgte für die erste Alarmierung an diesem Dienstagnachmittag. Hierbei lösten Airbags aus, eine Person wurde leicht verletzt. Die Erstmeldung, dass Qualm an einem der Fahrzeuge zu sehen sei, ist hierbei auf die ausgelösten Airbags zurück zu führen. Die Feuerwehr klemmte die Batterie eines zerstörten Fahrzeuges ab und schob es anschließend auf die Seite und reinigte die Fahrbahn. Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge mit neun Einsatzkräften, zwölf Weitere waren einsatzbereit im Stützpunkt.


Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Montag, den 18.12. um 10:02 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in der Dreieichstraße alarmiert. Durch einen vor Ort befindlichen Kameraden konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um einen Fehlalarm durch Wartugsarbeiten. Die Feuerwehr musste nicht weiter tätig werden.


„Feuer mit Menschenleben in Gefahr, ausgelöste Rauchmelder und Brandgeruch“. Mit dieser Meldung alarmierte die Leitstelle am frühen Freitagabend die Feuerwehren Mörfelden & Walldorf, den DRK Ortsverein Mörfelden, sowie den Rettungsdienst mit Notarzt. In der Langener Straße war eine Wohnung im Erdgeschoss leicht verraucht. Ein Trupp konnte angebrannte Kleidung in einem Schrank als Brandursache ausfindig machen. Durch die Feuerwehr wurde das Brandgut ins Freie verbracht und dort abgelöscht. Ebenso wurde die Wohnung maschinell belüftet. Eine Person, welche den Rauchgasen kurzer Zeit ausgesetzt war, wurde vom Rettungsdienst und Notarzt erstversorgt und anschließend in ein nahgelegenes Krankenaus trasnportiert. Beide Einsatzabteilungen waren mit insgesamt sechs und 46 Einsatzkräften im Einsatz.