Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am gestrigen Montag um 16:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Zeppelinheim war es zu einer Kollision zwischen einem auf dem Standstreifen stehenden Pkw und einem Lkw-Sattelzug gekommen.

Durch den Zusammenstoß verlor der Fahrer des Sattelzuges die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kippte seitlich in eine Böschung neben der Autobahn.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte der Fahrer des Pkw sein Fahrzeug bereits selbstständig verlassen. Der Fahrer des Sattelzuges befand sich hingegen noch in seinem Fahrerhaus. Erschwerend kam hinzu, dass der LKW in einer starken Schräglage lag und die Gefahr bestand, dass dieser weiter die Böschung hinabrutschen könnte, welche noch rund 15 Meter hinabging.

Um die Einsatzkräfte sowie den eingeschlossenen Fahrer zu schützen, wurde der Sattelzug zunächst mit zwei Seilwinden gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Erst nachdem das Fahrzeug ausreichend gesichert war, konnte die Rettung des LKW-Fahrers erfolgen. Glücklicherweise war dieser trotz seiner misslichen Lage nicht eingeklemmt und konnte nach dem Entfernen der Frontscheibe selbstständig das Fahrerhaus verlassen. Beide Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Zur Unterstützung der Einsatzmaßnahmen wurde im weiteren Verlauf der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Darmstadt mit einem Feuerwehrkran nachalarmiert. Ein Einsatz des Krans war jedoch nicht erforderlich. Durch den Unfall wurden erhebliche Mengen Dieselkraftstoff aus der Sattelzugmaschine freigesetzt, die in das Erdreich gelangten. Aufgrund der Umweltgefährdung wurde die Untere Wasserbehörde informiert. Diese veranlasste noch in derselben Nacht den Aushub des kontaminierten Erdreichs.

Die Feuerwehr stellte die Sicherung des verunfallten Sattelzuges bis zum Eintreffen eines Bergungsunternehmens sicher. Nachdem dieses die Sicherungsmaßnahmen übernommen hatte, wurde entschieden, dass Kräfte der Feuerwehr weiterhin an der Einsatzstelle verbleiben. Während der Bergung des Sattelzuges wurde der Brandschutz sichergestellt, bis das Fahrzeug wieder auf der Fahrbahn stand. Während der Rettungs- und Bergemaßnahmen musste die BAB 5 in Fahrtrichtung Frankfurt voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Langen/Mörfelden abgeleitet.

Gegen 23:15 Uhr – mehr als sieben Stunden nach der Alarmierung – konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei sowie das Bergungsunternehmen übergeben werden.

Im Einsatz befanden sich rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf, zusätzlich die Berufsfeuerwehr Darmstadt, der Brandschutzaufsichtsdienst, mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, zwei Fahrzeuge des DRK-Ortsvereins Mörfelden sowie mehrere Streifen der Autobahnpolizei. Die Bergung des verunfallten Sattelzuges erfolgte durch ein spezialisiertes Bergungsunternehmen, das hierfür zwei Autokräne einsetzte. Aufgrund der schwierigen Lage des Fahrzeugs in der Böschung gestaltete sich die Bergung äußerst aufwendig und dürfte sich, bis das Fahrzeug auf seinen Rädern auf der Fahrbahn wieder stand, noch über mehrere Stunden bis tief in die Nacht hingezogen haben.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Mittwochvormittag zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Wohngebäude alarmiert.

Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte von außen ein akustisches Signal aus einer Wohnung wahrgenommen und lokalisiert werden. Mithilfe eines vorhandenen Schlüssels konnte die betroffene Wohnung gewaltfrei geöffnet werden.

Im Rahmen der anschließenden Erkundung wurde der betroffene Bereich kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Rauchwarnmelder ohne ersichtlichen Grund ausgelöst hatte. Hinweise auf ein Brandereignis oder eine sonstige Gefahrenlage konnten nicht festgestellt werden.

Für die Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Nach Abschluss der Erkundung wurde die Wohnung wieder verschlossen und der Einsatz beendet.


Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem gemeldeten Pkw-Brand auf die Bundesautobahn 5 alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der betreffende Streckenabschnitt in Fahrtrichtung sowie im näheren Umfeld der Autobahn umfassend kontrolliert und abgefahren. Trotz intensiver Erkundungsmaßnahmen konnte jedoch kein brennendes Fahrzeug oder eine entsprechende Schadenslage festgestellt werden.

Nach Rücksprache mit der Leitstelle Groß-Gerau wurde der Einsatz daraufhin ohne weitere Maßnahmen abgebrochen und wir konnten wieder einrücken.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde noch während eines laufenden Einsatzes in der Starkenburgstraße durch die Leitstelle Groß-Gerau über einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 486 informiert.

Nachdem der vorherige Einsatz in der Starkenburgstraße abgeschlossen werden konnte, rückten die Einsatzkräfte umgehend zur gemeldeten Einsatzstelle auf der B 486 aus.

Vor Ort wurden zwei verunfallte Pkw festgestellt, die im Begegnungsverkehr miteinander kollidiert waren. Durch die Kollision kam eines der Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und fuhr in ein angrenzendes Waldstück.

Eine Person wurde durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs blieb unverletzt.

Die Feuerwehr unterstützte die Maßnahmen an der Einsatzstelle und sorgte insbesondere für die Absicherung sowie die Sicherstellung des Brandschutzes. Das im Waldstück zum Stehen gekommene Fahrzeug wurde noch mittels einer Seilwinde aus dem unwegsamen Gelände gezogen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 486 voll gesperrt werden.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde während des noch laufenden Einsatzes in der Dreieichstraße über eine weitere ausgelöste Brandmeldeanlage in unmittelbarer Nähe informiert.

Um keine Zeit zu verlieren, wurde umgehend ein Fahrzeug von der Einsatzstelle in der Dreieichstraße zur Erkundung an die neue Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt konnte eine schwarze Rauchsäule wahrgenommen werden. Aufgrund dieser Rückmeldung wurde das Einsatzstichwort vorsorglich auf Feuer 3 erhöht, wodurch weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung alarmiert wurden.

Nach dem Eintreffen und einer umfassenden Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Ursache für die Auslösung war ein technischer Defekt an einer Sprinklerleitung. Die zuvor wahrgenommene Rauchsäule stand nach derzeitigen Erkenntnissen vermutlich im Zusammenhang mit dem automatischen Anlaufen des Diesel-Aggregats der Sprinkleranlage.

Ein Brandereignis konnte nicht festgestellt werden. Ebenso war kein weiterer Rauch wahrnehmbar. Maßnahmen der Feuerwehr waren daher nicht erforderlich.


Am Samstagmorgen wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Dreieichstraße alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Auslösung der Brandmeldeanlage im zweiten Obergeschoss bestätigt. Ein Trupp ging zur Erkundung in den betroffenen Bereich vor. Trotz einer sorgfältigen Kontrolle konnte weder ein Brandereignis noch ein anderer Auslösegrund festgestellt werden.

Im Anschluss wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz beendet werden konnte.


Während sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf noch im laufenden Einsatz bei einem Vegetationsbrand in der Wageninger Straße befand, wurden weitere Einsatzkräfte zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Berliner Straße alarmiert.

Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte wurde die betroffene Wohnung umgehend erkundet. Dabei konnte kein Brandereignis festgestellt werden. Allerdings war die Wohnung leicht verraucht. Trotz einer umfassenden Kontrolle ließ sich zunächst keine eindeutige Ursache für die Rauchentwicklung feststellen.

Nach der weiteren Überprüfung wird vermutet, dass die Rauchentwicklung auf eine Überlastung beziehungsweise einen Defekt im Bereich einer elektrischen Sicherung zurückzuführen war. Ein offenes Feuer oder eine weitere Gefahr konnten nicht festgestellt werden.

Nachdem die Wohnung abschließend kontrolliert und keine weiteren Gefahren festgestellt wurden, konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.


Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Vegetationsbrand an der Wageninger Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern mit Gras, Büschen und Strauchwerk in Flammen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden bereits kurz nach dem Eintreffen mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Zeitgleich erfolgte ein umfassender Löschangriff mit mehreren Strahlrohren, der von verschiedenen Seiten durchgeführt wurde, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Nach rund einer Stunde war der Brand größtenteils unter Kontrolle. Im Anschluss schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Hierbei kamen unter anderem unsere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz, die mithilfe ihrer Dachwerfer die betroffene Fläche großflächig bewässerten, um verbliebene Glutnester zuverlässig abzulöschen.

Gegen 19:50 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde der gesamte Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.

Die Löscharbeiten wurden durch die hohen sommerlichen Temperaturen erheblich erschwert. Um die Gesundheit unserer Einsatzkräfte zu schützen, mussten die Trupps regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Versorgung unserer Einsatzkräfte mit kalten Getränken bedanken wir uns herzlich beim DRK Ortsverein Mörfelden. Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem der Bevölkerung. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner versorgten unsere Einsatzkräfte spontan und völlig selbstverständlich mit Getränken, Kaffee und sogar Eis. Diese große Hilfsbereitschaft und Wertschätzung wissen wir sehr zu schätzen – vielen herzlichen Dank! Solche Gesten sind keineswegs selbstverständlich und motivieren unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte in besonderem Maße.

Nachdem sämtliche Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht und aufgerüstet worden waren, konnte der Einsatz gegen 21:00 Uhr beendet werden.



Am Montagmittag, dem 22.06.26 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 13:30 Uhr zu einem gemeldeten Brand an einem Wohngebäude in die Brückenstraße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine dichte schwarze Rauchwolke weithin sichtbar. Aufgrund dieser Lage wurden umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Nach der ersten Meldung war zunächst davon auszugehen, dass ein Brand an einem Trafohäuschen, welches sich in unmittelbarer Nähe des Wohngebäudes befindet, auf die Gebäudefassade übergegriffen hatte. Entsprechend gingen die Einsatzkräfte zunächst mit äußerster Vorsicht vor.

Nach der ersten Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Das Feuer ging von einem an das Gebäude angebauten Geräteschuppen aus. Unverzüglich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle des Wohngebäudes eingesetzt. Dabei konnte in einer leicht verrauchten Wohnung ein Bewohner angetroffen werden. Dieser konnte die Wohnung selbstständig verlassen und wurde anschließend durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht.

Parallel dazu gingen weitere Atemschutztrupps im Außenangriff gegen das Feuer vor. Zusätzlich wurde das Wenderohr der Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl sowie auf die Wohnung des Gebäudes erfolgreich verhindert werden. Die offenen Flammen waren zügig abgelöscht.

Im weiteren Einsatzverlauf gestaltete sich insbesondere die Suche nach möglichen Glutnestern in der Gebäudefassade zeitaufwendig. Hierzu mussten Teile der Fassade geöffnet und entfernt werden, um sämtliche Bereiche sorgfältig kontrollieren zu können. Nachdem keine weiteren Glutnester festgestellt wurden, konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Beschaffenheit der Fassadenverkleidung dar. Diese enthielt asbesthaltige Schindeln, weshalb umfangreiche Maßnahmen zur Dekontamination der eingesetzten Gerätschaften sowie der persönlichen Schutzausrüstung erforderlich waren.

Zusätzlich erschwerten die hohen Temperaturen den Einsatz erheblich. Bei rund 35 Grad Celsius mussten die Einsatzkräfte regelmäßig abgelöst werden, um eine Überlastung zu vermeiden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gelegt. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm der DRK-Ortsverband Mörfelden. Zwei Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatzverlauf Kreislaufprobleme und mussten medizinisch betreut werden. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht erforderlich.

Für die Dauer der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die Brückenstraße zwischen der Straße „An der Unterpforte“ und der Gerauer Straße voll gesperrt werden. Auch die Gerauer Straße war im Bereich der Einmündung Brückenstraße vollständig gesperrt.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf aus beiden Stadtteilen mit 13 Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften. Ebenfalls im Einsatz waren die DRK-Ortsverbände Mörfelden und Walldorf, der Regelrettungsdienst, die Polizei sowie der zuständige Energieversorger, der das angrenzende Trafohäuschen auf mögliche Schäden überprüfte. 

Zur Ursache des Brandes und der entstandenen Schäden können seitens der Feuerwehr keine Auskünfte genannt werden, hier wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.



Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Waldeckerstraße alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Auslösung der Brandmeldeanlage in einem Bürogebäude bestätigt. Ein Trupp ging zur Erkundung in den betroffenen Bereich vor. Trotz einer sorgfältigen Kontrolle konnte weder ein Brandereignis noch ein anderer Auslösegrund festgestellt werden.

Im Anschluss wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz beendet werden konnte.