Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Vegetationsbrand an der Wageninger Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern mit Gras, Büschen und Strauchwerk in Flammen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden bereits kurz nach dem Eintreffen mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Zeitgleich erfolgte ein umfassender Löschangriff mit mehreren Strahlrohren, der von verschiedenen Seiten durchgeführt wurde, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Nach rund einer Stunde war der Brand größtenteils unter Kontrolle. Im Anschluss schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Hierbei kamen unter anderem unsere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz, die mithilfe ihrer Dachwerfer die betroffene Fläche großflächig bewässerten, um verbliebene Glutnester zuverlässig abzulöschen.

Gegen 19:50 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde der gesamte Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.

Die Löscharbeiten wurden durch die hohen sommerlichen Temperaturen erheblich erschwert. Um die Gesundheit unserer Einsatzkräfte zu schützen, mussten die Trupps regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Versorgung unserer Einsatzkräfte mit kalten Getränken bedanken wir uns herzlich beim DRK Ortsverein Mörfelden. Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem der Bevölkerung. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner versorgten unsere Einsatzkräfte spontan und völlig selbstverständlich mit Getränken, Kaffee und sogar Eis. Diese große Hilfsbereitschaft und Wertschätzung wissen wir sehr zu schätzen – vielen herzlichen Dank! Solche Gesten sind keineswegs selbstverständlich und motivieren unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte in besonderem Maße.

Nachdem sämtliche Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht und aufgerüstet worden waren, konnte der Einsatz gegen 21:00 Uhr beendet werden.



Am Montagmittag, dem 22.06.26 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 13:30 Uhr zu einem gemeldeten Brand an einem Wohngebäude in die Brückenstraße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war eine dichte schwarze Rauchwolke weithin sichtbar. Aufgrund dieser Lage wurden umgehend weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Nach der ersten Meldung war zunächst davon auszugehen, dass ein Brand an einem Trafohäuschen, welches sich in unmittelbarer Nähe des Wohngebäudes befindet, auf die Gebäudefassade übergegriffen hatte. Entsprechend gingen die Einsatzkräfte zunächst mit äußerster Vorsicht vor.

Nach der ersten Erkundung konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Das Feuer ging von einem an das Gebäude angebauten Geräteschuppen aus. Unverzüglich wurden mehrere Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle des Wohngebäudes eingesetzt. Dabei konnte in einer leicht verrauchten Wohnung ein Bewohner angetroffen werden. Dieser konnte die Wohnung selbstständig verlassen und wurde anschließend durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht.

Parallel dazu gingen weitere Atemschutztrupps im Außenangriff gegen das Feuer vor. Zusätzlich wurde das Wenderohr der Drehleiter zur Brandbekämpfung eingesetzt. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Dachstuhl sowie auf die Wohnung des Gebäudes erfolgreich verhindert werden. Die offenen Flammen waren zügig abgelöscht.

Im weiteren Einsatzverlauf gestaltete sich insbesondere die Suche nach möglichen Glutnestern in der Gebäudefassade zeitaufwendig. Hierzu mussten Teile der Fassade geöffnet und entfernt werden, um sämtliche Bereiche sorgfältig kontrollieren zu können. Nachdem keine weiteren Glutnester festgestellt wurden, konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Beschaffenheit der Fassadenverkleidung dar. Diese enthielt asbesthaltige Schindeln, weshalb umfangreiche Maßnahmen zur Dekontamination der eingesetzten Gerätschaften sowie der persönlichen Schutzausrüstung erforderlich waren.

Zusätzlich erschwerten die hohen Temperaturen den Einsatz erheblich. Bei rund 35 Grad Celsius mussten die Einsatzkräfte regelmäßig abgelöst werden, um eine Überlastung zu vermeiden. Besonderes Augenmerk wurde auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gelegt. Die Verpflegung der Einsatzkräfte übernahm der DRK-Ortsverband Mörfelden. Zwei Feuerwehrangehörige erlitten im Einsatzverlauf Kreislaufprobleme und mussten medizinisch betreut werden. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch glücklicherweise nicht erforderlich.

Für die Dauer der Lösch- und Nachlöscharbeiten musste die Brückenstraße zwischen der Straße „An der Unterpforte“ und der Gerauer Straße voll gesperrt werden. Auch die Gerauer Straße war im Bereich der Einmündung Brückenstraße vollständig gesperrt.

Im Einsatz befanden sich die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf aus beiden Stadtteilen mit 13 Fahrzeugen und rund 60 Einsatzkräften. Ebenfalls im Einsatz waren die DRK-Ortsverbände Mörfelden und Walldorf, der Regelrettungsdienst, die Polizei sowie der zuständige Energieversorger, der das angrenzende Trafohäuschen auf mögliche Schäden überprüfte. 

Zur Ursache des Brandes und der entstandenen Schäden können seitens der Feuerwehr keine Auskünfte genannt werden, hier wird an die zuständige Polizeidienststelle verwiesen.



Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in die Waldeckerstraße alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Auslösung der Brandmeldeanlage in einem Bürogebäude bestätigt. Ein Trupp ging zur Erkundung in den betroffenen Bereich vor. Trotz einer sorgfältigen Kontrolle konnte weder ein Brandereignis noch ein anderer Auslösegrund festgestellt werden.

Im Anschluss wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt und an den Betreiber übergeben. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich, sodass der Einsatz beendet werden konnte.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstagmorgen zu einem Logistikzentrum im Hessenring alarmiert. Nach Angaben der meldenden Person sollte es dort zu einer Rauchentwicklung an einem Hubwagen gekommen sein.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Meldung. Es konnte ein noch leicht rauchender elektrischer Hubwagen vorgefunden werden. Das Gerät wurde mit eines Gabelstaplers gesichert, die Batterie ausgebaut und auf einer Palette im freien abgestellt.

Durch die Feuerwehr wurden anschließend die Rolltore der Halle geöffnet, um eine natürliche Belüftung des Gebäudes sicherzustellen. Parallel dazu wurden die im Bereich der Laderampen befindlichen Lkw angewiesen, den Gefahrenbereich zu verlassen und ausreichend Abstand zu halten.

Nach einer Kontrolle des betroffenen Hubwagens sowie der ausgebauten Batterie und nachdem die Halle ausreichend belüftet war, konnte keine weitere Gefahr festgestellt werden. Die Einsatzstelle wurde daraufhin an den Betreiber des Logistikzentrums übergeben.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstagvormittag zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 5 in Fahrtrichtung Weiterstadt alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein verunfallter Mercedes vorgefunden. Nach ersten Erkenntnissen hatte sich das Fahrzeug zuvor mehrfach gedreht und war anschließend in die Leitplanke eingeschlagen. Der Fahrer des Pkw blieb glücklicherweise unverletzt.

Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und sperrte hierfür den rechten Fahrstreifen. Zudem wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt, um mögliche Gefahren durch die Fahrzeugelektrik auszuschließen.

Nachdem der Rettungsdienst die Einsatzstelle verlassen hatte, beseitigten die Einsatzkräfte noch kleinere Glassplitter von der Fahrbahn. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.


Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Fahrzeugbrand auf den Parkplatz Bornbruch-West an der Bundesautobahn 5 alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Pkw infolge eines technischen Defekts im Motorraum bereits in Vollbrand. Personen befanden sich nicht mehr im Fahrzeug und kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Zur Brandbekämpfung wurde umgehend ein Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingesetzt. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Im Anschluss kontrollierten die Einsatzkräfte das Fahrzeug mithilfe einer Wärmebildkamera auf verbliebene Glutnester und mögliche Temperaturentwicklungen. Nachdem keine Gefahr mehr von dem ausgebrannten Pkw ausging, konnten die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle an die zuständigen Stellen übergeben werden.



Am Samstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Rechenzentrum in der Dreieichstraße alarmiert.

Die Anlage zeigte an, dass mehrere Meldergruppen im zweiten Obergeschoss ausgelöst hatten. Die Einsatzkräfte gingen zur Erkundung vor und konnten in einem der Räume eine leichte Verrauchung feststellen.

Daher wurde das Einsatzstichwort auf Feuer in Gebäude angepasst und weitere Einheiten nachalarmiert. Ein Löschangriff wurde vorbereitet und ein Trupp unter Atemschutz ging in den verrauchten Bereich vor. Dort konnte jedoch kein Feuer lokalisiert werden. Die Ursache für die Rauchentwicklung war ein Austritt von Kältemittel, welches sich durch die Entrauchungsanlage in dem betroffenen Raum gesammelt hatte. Da das Kältemittel den Sauerstoff in der Luft verdrängt und die Menge des ausgetretenen Kältemittels unbekannt war, wurden Messungen mit Mehrgasmessgeräten durchgeführt. Auch hier konnte Entwarnung gegeben werden. Die Menge des ausgetretenen Kältemittels war so gering, dass noch genügend Restsauerstoff in der Luft vorhanden war.

Die Feuerwehr musste somit nicht weiter tätig werden und konnte die Einsatzstelle an den Betreiber des Rechenzentrums übergeben. Alle Einsatzkräfte konnten wieder einrücken und den Einsatz beenden.


In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in die Bachgasse alarmiert. Dort war der Warnton eines Rauchwarnmelders zu hören.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Signal nicht mehr zu hören. Der Bewohner hatte es bereits selbst ausgeschaltet. Eine kurze Kontrolle der Räumlichkeiten verlief ohne Feststellung. Vermutlich handelte es sich um eine Fehlauslösung und die Feuerwehr rückte wieder ein.


In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Hotel in der Langener Straße alarmiert.

Aufgrund eines technischen Defekts kam es zu einer Auslösung an der Anlage. Über die Erkundung hinaus musste die Feuerwehr nicht tätig werden und konnte zeitnah wieder einrücken.


In der Nacht zu Samstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem gemeldeten brennenden Müllbehälter alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Vor Ort standen zwei 1100-Liter-Müllbehälter in Vollbrand. Umgehend wurde die Brandbekämpfung durch einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr eingeleitet. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und vollständig abgelöscht werden.

Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde die Brandstelle sowie die nähere Umgebung mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei durchgeführte Nachlöscharbeiten dienten dazu, verbliebene Glutnester auszuschließen.

Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen und die Rückfahrt zur Unterkunft antreten. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit keine Informationen vor.