Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in ein Waldgebiet entlang der Landesstraße 3113 in Richtung Gräfenhausen alarmiert. Passanten hatten zuvor Rauch im Bereich des Waldes wahrgenommen und die Einsatzkräfte verständigt.

Im Rahmen der ersten Erkundungsmaßnahmen konnte die Rauchentwicklung im Bereich des Steinrodsees lokalisiert werden. Zeitgleich trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr Weiterstadt an der Einsatzstelle ein, die über die Leitstelle Dieburg alarmiert worden waren.

Als Ursache wurde ein Waldbrand mit einer Ausdehnung von etwa 900 Quadratmetern festgestellt. Die Brandfläche befand sich zwischen dem Steinrodsee und der Rastanlage Gräfenhausen-West auf Weiterstädter Gemarkung. Aufgrund der örtlichen Zuständigkeit übernahm die Feuerwehr Weiterstadt die Einsatzleitung.

Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf richtete einen Bereitstellungsraum für nachrückende Kräfte ein und unterstützte die Löscharbeiten insbesondere bei den Nachlöscharbeiten mit speziellem Waldbrandwerkzeug.

Gegen 21:15 Uhr konnten alle eingesetzten Kräfte aus Mörfelden-Walldorf den Einsatz beenden und die Rückfahrt antreten.


Am Samstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf auf die Bundesautobahn A5 in Fahrtrichtung Darmstadt alarmiert. Laut erster Meldung sollte sich dort ein Pkw in Vollbrand befinden. Bereits auf der Anfahrt bestätigte sich diese Lage: Ein Fahrzeug stand auf dem Standstreifen und brannte im Motorbereich in voller Ausdehnung.

Da sich der Einsatzort auf Höhe der Ortschaft Weiterstadt-Gräfenhausen befand und das dortige Feuerwehrhaus nur wenige Hundert Meter entfernt liegt, bemerkten die Kameraden der Feuerwehr Gräfenhausen den Brand von ihrem Gerätehaus aus und fuhren die Einsatzstelle über einen angrenzenden Feldweg direkt an. Noch vor Eintreffen der Kräfte aus Mörfelden-Walldorf konnten sie erste Löschmaßnahmen einleiten.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte aus Mörfelden-Walldorf wurde ein weiteres Strahlrohr vorgenommen, um die Brandbekämpfung zu unterstützen. Für die Dauer der Löscharbeiten mussten zwei Fahrspuren der Autobahn gesperrt werden. Das Fahrzeug wurde vollständig abgelöscht und abschließend nochmals mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.

Nach Abschluss der Arbeiten und dem Rückbau der Einsatzmittel konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.



Um 14:52 Uhr wurden die Feuerwehren beider Stadtteile, gemeinsam mit dem Rettungsdienst und dem DRK OV, auf die BAB in Fahrtrichtung Süden alarmiert. Kurz vor dem Parkplatz „Brühlgraben“ hatte ein Autotransporter einen Reifenplatzer. Dadurch geriet das Gespann gegen eine Betonleitplanke und fing unmittelbar darauf Feuer. Der Fahrer konnte sich eigenständig befreien und versuchte das Feuer zu löschen. Dabei verletzte er sich jedoch und musste in ein Krankenhaus gefahren werden. Die Feuerwehr bekämpfte währenddessen den in Vollbrand stehenden LKW. Aufgrund der anhaltenden Dürre geriet der daneben liegender Grünstreifen ebenfalls ins Brand. Durch die Feuerwehr wurde zunächst ein Löschangriff mit Wasser aufgebaut, kurz darauf wurde auch Schaum eingesetzt. Insgesamt kamen 5 Rohre und etwa 100l Schaummittel zum Einsatz. Wegen den hohen Temperaturen war die Belastung für die Einsatzkräfte, insbesondere unter Atemschutz, deutlich erhöht. Vier Atemschutztrupps wurden so nach und nach eingesetzt. Zwei Kameraden wurden zudem durch das DRK vor Ort behandelt. Die Autobahn war während der Löschmaßnahmen etwa anderthalb Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren 12 Fahrzeuge aus Mörfelden-Walldorf, sowie ein Großtanklöschfahrzeug aus Weiterstadt. Außerdem zwei Rettungswägen des Rettungsdienstes und 3 Einsatzfahrzeuge des DRK Mörfeldens. 62 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren im Einsatz gebunden.