In der Nacht zu Montag, dem 19.01.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Wohnungsbrand in den Walldorfer Weg alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die gemeldete Lage. Dichter, schwarzer Rauch drang aus mehreren Fenstern einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses.

Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr war bereits ein männlicher Bewohner aus dem ersten Obergeschoss aus einem Fenster auf den Boden gesprungen. Eine weitere Bewohnerin befand sich gemeinsam mit ihrem zweijährigen Kind ebenfalls noch an dem Fenster der Brandwohnung. Durch beruhigendes Zureden der Einsatzkräfte konnte sie davon überzeugt werden, sich nicht durch einen Sprung in Sicherheit zu bringen, sondern auf die Rettung durch die Feuerwehr zu warten. Umgehend wurde eine Steckleiter in Stellung gebracht und Mutter und Kind konnten durch einen Trupp sicher über die Leiter gerettet werden.

Zeitgleich rüstete sich ein weiterer Angriffstrupp zur Brandbekämpfung aus und leitete erste Löschmaßnahmen ein. Der Brand, der vermutlich im Bereich des Wohnzimmers ausgebrochen war, konnte schnell lokalisiert und unter Kontrolle gebracht werden. Währenddessen wurden aus den benachbarten Wohnungen insgesamt 15 Personen sowohl über den Treppenraum als auch über die Drehleiter in Sicherheit gebracht. Sie wurden im Anschluss durch den DRK-Ortsverband in dessen Unterkunft gefahren und dort bis zum Einsatzende betreut. Durch Einsatzkräfte konnten zudem zwei Katzen aus der betroffenen Wohnung vor den Flammen gerettet werden. Die Tiere wurden zur weiteren Untersuchung in eine Tierklinik verbracht.

Die drei Bewohner der betroffenen Wohnung wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Während des Einsatzes verletzte sich zudem ein Feuerwehrmann durch Umknicken und wurde ebenfalls medizinisch versorgt und in eine Klinik überführt.

Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die übrigen Bewohner konnten nach Abschluss der Maßnahmen in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Menschenrettung und Brandbekämpfung kamen insgesamt fünf Atemschutztrupps zum Einsatz. Neben der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf waren vier Rettungswagen, zwei Notärzte, der leitende Notarzt, der Brandschutzaufsichtsdienst, der organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie das DRK Mörfelden vor Ort. Ebenfalls vor Ort war der Bürgermeister der Stadt Mörfelden-Walldorf, Karsten Groß. Nach Abschluss aller Tätigkeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Gegen 04:00 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.



Am Mittwochabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Verkehrsunfall auf die B 44 Richtung Groß-Gerau alarmiert. Dort war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Baum kollidiert.

Der verletzte Fahrer konnte sein Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde beim Eintreffen der Feuerwehr bereits durch den Rettungsdienst im Rettungswagen versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle und klemmte die Batterie am Fahrzeug ab. Nach Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei konnten alle Fahrzeuge wieder einrücken.



Auf Anforderung der Polizei wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zur Türöffnung in die Van-Gogh-Straße gerufen.

Vor Ort wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Leider konnte beim Bewohner nur noch der Tod festgestellt werden. Seitens der Feuerwehr wurde ein neuer Schließzylinder für die Tür eingebaut. Weitere Maßnahmen waren nicht erforderlich und die Feuerwehr konnte wieder einrücken.


Allgemein

Nottüröffnung

Zum zweiten mal an diesem Tag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert.
Auch diesmal sollte eine Tür durch die Feuerwehr geöffnet werden. Durch den Rettungsdienst wurde bereits festgestellt, dass sich eine Person regungslos in der Wohnung befinde. Sofort wurde die Tür gewaltsam aufgemacht, sodass sofort medizinische Hilfe geleistet werden konnte. Leider kam für die Person jede Hilfe zu spät.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben, welche sich um die Sicherung der Eingangstür und der Wohnung kümmerte.


Mit dem Stichwort Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf am Sonntag den 04.01.2026 um 18.01 Uhr in die Vogelsbergstraße alarmiert. Nach dem  Eintreffen konnte ein Dachstuhlbrand bestätigt werden, glücklicherweise konnten alle Bewohner das Gebäude noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. So konnte direkt mit der Brandbekäpfung unter schwerem Atemschutz begonnen werden. Insgesamt waren 4 Trupps unter schweren Atemschutz im Einsatz. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden. Über die Drehleiter wurde ein Teil des Daches geöffnet zwecks Lüftungsmaßnahmen. Wir kontrollierten den betroffenen Bereich mittels Wärmebildkamera. Da das Gebäude unbewohnbar ist, kamen die Bewohner vorübergehend in einem Hotel unter. Nach den Aufräumarbeiten war der Einsatz nach knapp 2,5 Std für die Feuerwehr beendet.

Text: Einsatzabteilung Walldorf


Noch während des Einsatzes in der Brückenstraße wurde die Feuerwehr von der Polizei zur Türöffnung bei einem Wasserschaden in der Rüsselsheimer Straße angefordert.

Die Tür wurde gewaltsam geöffnet, um sich Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr waren nicht notwendig und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.


Am Freitagvormittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Verkehrsunfall mit drei PKW auf die A 5 in Fahrtrichung Weiterstadt alarmiert.

In Höhe der Rastanlage Gräfenhausen-West konnte die Einsatzstelle ausfindig gemacht werden. Hier waren zwei PKW verunfallt und noch vor Eintreffen der Feuerwehr kam es zu einem Folgeunfall mit drei weiteren PKW. Hierbei wurde eine Person leicht verletzt und durch den Rettungsdienst gesichtet. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht nötig. Bis auf die Absicherung der Einsatztelle musste die Feuerwehr nicht weiter tätig werden.

Im Einsatzverlauf kam es am Stauende zu zwei weiteren Auffahrunfällen mit insgesamt vier Fahrzeugen. Auch hier sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle ab. Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Da es sich lediglich um leichte Verletzungen handelte, war auch hier kein Transport in ein Krankenhaus notwendig.

Weiterhin war ein Fahrzeug im Stau liegen geblieben und sprang nicht mehr an. Um weitere Folgeunfälle zu vermeiden, leistete die Feuerwehr hier Starthilfe.

Nachdem alle Einsatzstellen dieser Unfallserie auf der Autobahn abgebarbeitet wurden, konnten alle Einheiten die Rückfahrt ins Stadtgebiet antreten.


Der zweite Einsatz im neuen Jahr führte die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in die Böcklerstraße zu einem Kaminbrand. Nachbarn hatten Flammen aus dem Kamin beobachtet und daraufhin den Notruf gewählt.

Vor Ort konnte weder Feuer noch Rauch aus dem betroffenen Gebäude wahrgenommen werden. Auch bei der Kontrolle des Kamins mittels Wärmebildkamera über die Drehleiter konnten keine auffälligen Temperaturen wahrgenommen werden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.


In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem brennenden Bus an einer Tankstelle in der Industriestraße alarmiert. Laut Meldung waren keine Personen mehr im Bus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde ein qualmender Linienbus auf dem Tankstellengelände vorgefunden. Passanten hatten bereits mit mehreren Pulverlöschern einen Löschversuch unternommen. Fahrgäste waren nicht in dem Bus gewesen. Nach Rücksprache mit dem Fahrer sei es zu einer Rauchentwicklung im Bereich der Hinterachse gekommen. Dort konnten mit der Wärmebildkamera auch erhöhte Temperaturen gemessen werden.

Ein Trupp unter Atemschutz kühlte mit dem Schnellangriff den betroffenen Bereich. Nach kurzer Zeit konnte der Einsatz beendet werden.



In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Büro- und Geschäftsgebäude in der Bürgermeister-Klingler-Straße alarmiert.

Die Erkundung des betroffenen Bereichs ergab, dass dort ein Mülleimer in einem Zimmer brannte. Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz in den betroffenen Bereich vor und verbrachte das Brandgut ins Freie. Die verrauchte Wohnung wurde gelüftet. Nachdem der Bewohner der betroffenen Wohnung ausfindig gemacht werden konnte, wurde dieser vom nachgeforderten Rettungsdienst untersucht. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig.

Nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen konnten Feuerwehr und Rettungsdienst wieder einrücken.