Am frühen Morgen des 07. Oktobers wurde die Mörfelder Feuerwehr, zusammen mit dem Rettungsdienst, Notarzt und dem DRK Mörfelden, auf die angrenzende Autobahn 5 alarmiert. Auf einem Parkplatz löste der automatischer Notruf eines PKWs aus. Bei Ankunft der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage. Der PKW war unter dem Sattelaufliegers eines LKW gefahren. Der Fahrer konnte sich glücklicherweise zuvor durch einen Sprung aus dem Fahrzeug retten. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und nahm Betriebsmittel auf. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, der Fahrer wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert. Es rückten 21 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen aus.


Ein ausgedehnter Waldbrand im benachbarten Egelsbach forderte über zwei Tage mehrere Feuerwehren der Umgebung. Am Freitag, den 06. Oktober, wurde durch die Mörfelder Wehr ebenfalls eine Staffel entsandt. Aufgabe war lediglich die Rücknahme mehrerer Rohre, sowie die Unterstützung beim Abbau, u.a. der sogenannten „Kreisregner“ der Feuerwehr Walldorf. Nach ca. 3 Stunden kehrten 6 Mann aus dem Landkreis Offenbach zurück.


Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Mittwoch, den 4.10. um 14:26 zum Bahnhof Mörfelden alarmiert. Dort sollte ein Aufzug feststecken und es sollten noch Personen darin sein. Vor Ort wurde der defekte Aufzug zwischen den Geschossen vorgefunden, jedoch ohne Personen darin. Der Aufzug wurde nach Rücksprache mit der Bahn außer Betrieb genommen und der Einsatz konnte beendet werden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstag Abend zu einem ausgelösten Heimrauchmelder in die Heidelberger Straße alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte konnte das Piepsen nicht mehr wahrgenommen werden. Nach Rücksprache mit dem Mitteiler konnte die betroffene Wohnung im 1. Obergeschoss lokalisiert werden. Angebranntes Kochgut löste den Rauchmelder aus. Der Bewohner lüftete die Wohnung selbst, die Feuerwehr musste nicht weiter tätig werden.


Kurz vor der Beginn des Übungsabends der Einsatzabteilung wurde diese, zusammen mit den Kameraden der Einsatzabteilung Walldorf, zu einem Zimmerbrand nach Mörfelden alarmiert. In der Gräfenhäuser Straße nahmen Nachbarn einen seit ca. 10 Minuten piepsenden Rauchmelder, sowie Brandgeruch wahr. Die zügig bei geeilten Einsatzkräfte konnten schnell angebranntes Kochgut als Ursache deklarieren. Die Bewohnerin wurde vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben, konnte allerdings ausreichend vor Ort untersucht werden. Die Wohnung wurde während dessen belüftet und das Kochgut ins Freie verbracht. Von der Feuerwehr Mörfelden waren vier Fahrzeuge und 22 Einsatzkräfte im Einsatz. Der DRK Ortsverein, sowie der Rettungsdienst war mit je einem RTW vor Ort.


Um 21:55 Uhr an diesem Donnerstag wurden die Feuerwehr und der DRK Ortsverein Mörfelden in das Industriegebiet gerufen. In einem Großkomplex hatte ein Brandmelder Alarm geschlagen. Nach Erkundung der Brandmeldeanlage stellte der Einsatzleiter fehlendes Kartenmaterial fest, sodass der Melder eigenständig gesucht werden musste. Durch das erste Löschfahrzeug wurde ein blinkender Melder von Außen lokalisiert. Der Bereich wurde erkundet, ein Auslösegrund konnte nicht diagnostiziert werden. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen. Im Einsatz waren vier Feuerwehrfahrzeuge mit 19 Einsatzkräften, sowie der Ortsverein.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Mittwoch, den 27.09.2023 um 17:50 zu einem Kellerbrand in die Cranachstraße alarmiert. Die Meldung schwarzer Rauch aus Keller konnte vor Ort bestätigt werden. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz in den Keller auf Erkundung, um die Brandstelle zu lokalisieren. Zeitgleich wurde ein Löschangriff vorbereitet. Nach Kontrolle mehrerer Räume konnte der Elektrikraum als Brandausbruchsstelle ausfindig gemacht werden. Der Raum war stark verraucht und wurde durch die Feuerwehr belüftet. Weiterhin wurde der Raum stromlos geschaltet. Da das Feuer bereits aus war, mussten keine weiteren Löschmaßnahmen durchgeführt werden. Im Einsatzverlauf wurde das Gebäude mit 9 Geschossen inklusive des Aufzugs kontrolliert, jedoch ohne weitere Feststellungen. Nach dem Ende der Belüftungsmaßnahmen konnte der Einsatz beendet werden.



Die Feuerwehren der Stadt Riedstadt, die Feuerwehr Mörfelden, der Rettungsdienst, sowie diverse Kreis-Einheiten und der Notfallmanager DB AG wurden am Dienstagabend, um 21:32 Uhr, an den Bahnhof Wolfskehlen alarmiert. Dort hatte ein Regionalexpress rund 300m der Oberleitung abgerissen. Der Fahrdraht lag teilweise auf dem Zug, sowie in Teilen des Gleisbettes am Bahnsteig. Die größte Gefahr ging von den 15.000 Volt Spannung des blanken Fahrdrahtes aus, außerdem war unklar, ob sich das Schienenfahrzeug entzünden würde. Die rund 30 Passagiere verblieben vorerst innerhalb des Zuges, bevor die Leitung stromlos geschaltet- und die Bahnstrecke geerdet werden konnten. Durch die Feuerwehr Mörfelden wurde der „Feuerwehranhänger Bahn“, sowie der Rüstwagen alarmiert. Im Bereitstellungsraum wurden vorsorglich Rettungsbühnen installiert. Kurz nach Mitternacht waren alle Kräfte wieder in der Unterkunft eingekehrt. Im Einsatz waren zwei Fahrzeuge und elf Einsatzkräfte.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Sonntag, den 24.09.2023 um 22:30 Uhr mit der Meldung Person vermutlich von Zug erfasst zum Walldorfer Bahnhof alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte nach Rücksprache mit dem Lokführer dann die Unfallstelle in Höhe Walldorfer Badesee ausfindig machen. Glücklicherweise war der Zug nicht mit einer Person kollidiert, sondern mit mehreren Wildschweinen. Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden.


Angebranntes Kochgut löste einen optischen Rauchmelder in einem Bürogebäude aus. Nach kurzer Erkundung wurde der Melder zurückgestellt. Die betroffene Räumlichkeit wurde natürlich belüftet und der Einsatz beendet. Im Einsatz war der Löschzug mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften.