Noch auf der Rückfahrt vom vorigen Einsatz wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf über Funk zu einem weiteren Einsatz alarmiert. In der Langener Straße wurde der E-Call eines Fahrzeugs ausgelöst und es bestand kein Sprechkontakt.

Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Fahrzeug am Dalles gegen einen Baum und Poller und gefahren war. Da niemand verletzt war und auch keine Betriebsstoffe ausliefen, musste die Feuerwehr nicht tätig werden.


Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer Rauchentwicklung in einem Waldstück in der Nähe der L 3113 Richtung Gräfenhausen alarmiert. Kurz hinter dem Ortsausgang konnte an der Einmündung zu einem Waldweg die Brandstelle ausfindig gemacht werden.

Auf einer Fläche von ca. 200m² brannte es in einem Waldstück. Umgehend wurde ein Löschangriff mit Handwerkzeugen und mehreren D-Strahlrohren eingeleitet und eine weitere Ausbreitung verhindert. Da nicht klar war, ob es weitere Brandstellen gibt, wurden die angrenzenden Waldstücke mit Fahrzeugen und Drohne kontrolliert. Hierbei konnte glücklicherweise kein Brand gefunden werden.

Das Feuer konnte zügig gelöscht werden und anschließend wurde der Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach umfangreichen Nachlöscharbeiten konnten keine erhöhten Temperaturen mehr festgestellt werden und nach dem Rückbau konnte der Einsatz beendet werden.


Am Donnerstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf erneut in das Waldgebiet am Gundhof alarmiert. Es brannten ca. 50 qm Waldboden an der alten Einsatzstelle vom Sonntag. Mit mehreren D-Rohren konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Mittels Wärmebildkamera wurde die Brandstelle kontrolliert und Glutnester abgelöscht.


Am Dienstag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Rechenzentrum in der Dreieichstraße alarmiert.

Vor Ort stellte sich heraus, dass Wartungsarbeiten Grund für die Auslösung waren. Die Feuerwehr musste über die Erkundung hinaus nicht tätig werden.


Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am 14.07.2026 gegen 09 Uhr telefonisch über einen Brandgeruch auf der L3113 informiert. Vor Ort konnte, wie gemeldet, olfaktorisch ein Brandgeruch wahrgenommen werden. Das Gebiet wurde ausgiebig und unter zur Hilfenahme einer Drohne erkundet, jedoch ist keine Ursache gefunden worden.


Die Feuerwehr der Doppelstadt wurde am frühen Montagmorgen um 05:30 Uhr in die Okrifteler Straße zu einem Balkonbrand alarmiert. Laut der zentralen Leitstelle seien noch um die 100 Personen im Gebäude und es soll im fünften Obergeschoss brennen. Nach einer kurzen Anfahrt konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Auf dem betroffenen Balkon schmorrten lediglich Blumentöpfe an, welche durch die Bewohner bereits abgelöscht wurden. Zwei Trupps kontrollierten nichtsdestotrotz den betroffenen Bereich, konnten jedoch keine weiteren Gefahren finden. Der Einsatz der Feuerwehr wurde folglich beendet.


Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 15.32 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich Am Gundhof alarmiert. Noch während der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung entdeckt werden.

Durch die rasante Brandausbreitung standen die Einsatzkräfte vor einer großen Herausforderung. Insgesamt brannten rund 40.000 Quadratmeter Waldfläche.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung waren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt und transportierten kontinuierlich Wasser zur Einsatzstelle.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zahlreichen Feuerwehren aus dem gesamten Kreis Groß-Gerau. Auch die Drohneneinheit des Kreises Groß-Gerau, die Polizei sowie ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Die Luftbilder des Hubschraubers und die Aufnahmen der Drohne lieferten der Einsatzleitung wichtige Informationen zur Lagebeurteilung und Einsatzplanung.

Für die Versorgung der Einsatzkräfte sorgte das Deutsche Rote Kreuz, das während des gesamten Einsatzes die Verpflegung sicherstellte.

Am Folgetag rückten die Kräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf kurz vor 09 Uhr erneut in den Wald aus. Ziel war es, mögliche Brandstellen ausfindig zu machen und entsprechend zu bekämpfen. Hierzu wurde die Drohne des Kreises Groß-Gerau angefordert, um Erkundungs- und Beobachtungsmaßnahmen durchführen zu können. Die betroffenen Stellen wurden ausgiebig mittels Dachmonitoren bewässert, ferner bekämpften mehrere Trupps mit D-Rohren und Werkzeugen die vorhandenen Bodenfeuer. Gegen 15 Uhr wurden die Löschmaßnahmen beendet, die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den frühen Abend des 13.07. und bis in den Morgen des 14.07.


In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 02:33 Uhr zu einem Brand in der Kleingartenanlage ,,Am Grundhof“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchwolke sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen drei Gartenhütten in Vollbrand. Durch die enorme Hitzeentwicklung hatten zudem mehrere Gasflaschen abgeblasen. Unverzüglich wurde ein umfassender Löschangriff mit vier C‑Rohren eingeleitet. Um versteckte Glutnester zu erreichen, öffneten die Einsatzkräfte im weiteren Verlauf die Dachkonstruktionen der betroffenen Hütten. Insgesamt konnten sechs Gasflaschen aus den brennenden Objekten geborgen und kontrolliert abgekühlt werden. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden zusätzliche Kräfte der Feuerwehr Kelsterbach nachalarmiert, sowie die Bevölkerung über die Geruchsbelästigung informiert. Der Einsatz zog sich bis in die frühen Morgenstunden und konnte rund sieben Stunden nach der Alarmierung beendet werden. Insgesamt kamen zehn Trupps unter schwerem Atemschutz zum Einsatz. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und Kontrolle aller Glutnester wurde die Einsatzstelle an die Besitzer, sowie den Eigentümer der Kleingartenanlage übergeben.


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Feuerwehr zu einem Wasserschaden in die Ernst-Ludwig-Straße zu einem Wasserschaden gerufen.

Dort stand nach der Neumontage einer Heizung Wasser im gesamten Keller. Mithilfe eines Wassersaugers wurde das Wasser aus dem Keller entfernt.