Am späten Nachmittag wurde die Feuerwehr in die Raunheimer Straße gerufen. Hier lag eine verletzte Taube in einem Rinnsal. Das Tier wurde aufgenommen und eine ortsansässige Tierarztpraxis verbracht. Im Einsatz war der Mannschaftswagen mit drei Einsatzkräften.
Am frühen Nachmittag des 14. Aprils wurden die Feuerwehren der Doppelstadt, sowie der Rettungsdienst und die OV des DRK Mörfeldens zu einem brennenden Wohnanhänger alarmiert. Der Wohnwagen stand direkt an einer Lagerhalle, die automatische Brandmeldeanlage der Halle hatte vor dem Eintreffen der Feuerwehr ausgelöst. Zudem waren zwei Gasflaschen im vorderen Bereich des Anhängers gelagert, welche durch die starke Wärme des Feuers bereits abzischten. Durch das erst eintreffende Feuerwehrfahrzeug wurde sofort ein Löschangriff durch einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr eingeleitet. Ein weiterer Trupp unterstütze diesen im weiterem Verlauf und die Gasflaschen konnten geborgen werden. Durch die Kameraden der EA Walldorf wurde die angrenzende Lagerhalle geprüft. Im Deckenbereich hatte sich Rauch gesammelt. Dieser zog durch das Öffnen von Dachfenstern natürlich ab. Die Polizei vermutet Brandstiftung, der Schaden ist derzeit unbekannt. 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit neun Fahrzeugen vor Ort. Der Malteser-Rettungsdienst und das DRK Mörfelden waren jeweils mit einem RTW vor Ort, ebenso die Polizei mit zwei Streifenwagen.
Am Mittwoch, den 12. April, forderte die Polizei die Hilfe der Feuerwehr an. Nach Wind und Regen lag ein Baum auf der Industriestraße und legte dort eine Fahrspur lahm. Durch die Feuerwehr wurde der Baumstamm mittels Kettensäge zerkleinert und anschließend auf die angrenzende Grünfläche gelegt. Der Verkehr konnte während der Arbeit durch die Polizei geregelt werden. Im Einsatz waren vier Feuerwehrmänner mit einem Löschfahrzeug.
In den Morgenstunden wurde die Feuerwehr Mörfelden zusammen mit der Ortsvereinigung in die ortsansässige Kläranlage gerufen. Dort hatte ein Brandmelder Alarm geschlagen. Vor Ort wurde ein leichter Brandgeruch festgestellt, welcher jedoch aufgrund nicht passender Schlüssel nicht weiter ausfindig gemacht werden konnte. Nach dem Eintreffen eines Mitarbeiters konnte der betroffene Melder lokalisiert werden und der betroffene Bereich wurde erkundet. Trotz der Geruchswahrnehmung konnte keine Ursache ausfindig gemacht werden. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzkräfte rückten ein. Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte mit 3 Fahrzeugen.
Am Mittwochnachmittag um 16:10 Uhr wurden die Wehren der Doppelstadt, der Fachberater GABC, der GW-ABC-Erkundung aus Trebur, der Kreisbrandmeister, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Rettungsdienst und die OV Mörfelden auf einen Autobahnparkplatz alarmiert. Dort hatte ein Sattelzug eine unbekannte Menge an Pflanzenpestizid verloren, welches in die Kanalisation eintrat. Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde die Lage erkundet. Der LKW hatte 900 Gebinde à 2×10 Liter geladen, wovon glücklicherweise nur eines beschädigt war. Da kein weiterer Stoff austrat, beschränkte sich die Arbeit auf die Aufnahme des Gefahrstoffs. Durch 2 Trupps unter leichtem CSA wurde der LKW abgeladen und die havarierte – sowie in Mitleidenschaft gezogene – Fracht geborgen. Nach Begutachtung der Lage durch die Einsatzleitung zusammen mit den zuständigen Ämtern, musste man in der Kanalisation nicht tätig werden. Nach der Dekontamination vor Ort wurde die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben. Im Einsatz waren neun Einsatzfahrzeuge der Doppelstadt mit insgesamt 35 Einsatzkräften, 28 weitere waren in Bereitschaft.
Zum zweiten Mal in dieser Woche schrillte der Mobile Retter Alarm der Feuerwehrkameraden. Zwei Einsatzkräfte besetzten ein Fahrzeug und fuhren an die Einsatzstelle. Leider kam hier jegliche Hilfe zu spät. Die Einsatzstelle wurde an den eintreffenden Notarzt übergeben.
Am Mittag des 04. Aprils löste der Mobiler Retter Alarm aus. Da sich ein Feuerwehrmann mit einem Fahrzeug und Erster-Hilfe Ausrüstung im Stadtgebiet befand, eilte dieser zur Einsatzstelle und unterstütze dort den Rettungsdienst, gemeinsam mit dem Rettungsdienst bei dessen Tätigkeiten.
Der erste Einsatz im April führte uns in ein Mehrfamilienhaus in die Cranachstraße. Dort trat Wasser aus einem der Heizungsrohre aus. Durch ebenfalls austretenden Wasserdampf löste zudem beim Eintreffen der Feuerwehr die automatische Brandmeldeanlage des Objektes aus. In Rücksprache mit dem zuständigen Hausmeister wurde das Wasser abgestellt und die Anlage zurück gestellt. Im Einsatz waren neun Einsatzkräfte und das Löschgruppenfahrzeug.
Der Nachmittag des 30.03. forderte die Einsatzkräfte aus Mörfelden-Walldorf das erste Mal für das Jahr 2023 auf die angrenzende Autobahn 5. Dort wurde über die Polizei ein schwerer Verkehrsunfall gemeldet. Da das Notrufgespräch abriss und unklar war, ob jemand in seinem Fahrzeug eingeklemmt ist, wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmiert. Die Lage vor Ort stellte sich glücklicherweise als nicht bestätig heraus, sodass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf das Absichern der Einsatzstelle beschränkte. Zudem wurde mittels Bindemittel auslaufender Treibstoff aufgenommen. Nach dem Eintreffen der Polizei, übernahm diese die Einsatzstelle. Im Einsatz waren 19 Kräfte und 5 Fahrzeuge aus Mörfelden, sowie die Kameraden aus Walldorf mit einem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und sechs Kräften. Ebenso 2 Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und das DRK Mörfelden.
Am Abend des 29. März wurde die Einsatzabteilung zu einem ausgelösten Brandmelder im Gewerbegebiet Ost alarmiert. Ein Druckknopfmelder in einer Tiefgarage löste ohne erkennbaren Grund aus. Der betroffene Bereich wurde erkundet und die Anlage zurückgestellt. Im Einsatz waren vier Einsatzfahrzeuge mit 22 Einsatzkräften, zudem das DRK Mörfelden.
