Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Freitag, den 13.11.2020 um 07:05 Uhr, mit der Meldung “Verkehrsunfall A 5 – Fahrtrichtung Frankfurt – PKW und Transporter mit Gefahrgut beteiligt“ alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle kurz hinter dem Parkplatz Kaiserstein wurden die zwei gemeldeten Fahrzeuge verunfallt vorgefunden. Beide Fahrer wurden vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Unfallursache wird noch von der Polizei ermittelt. Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Es wurden ausgelaufene Betriebsmittel abgestreut und die Batterien abgeklemmt. Während der Bergungsarbeiten waren zwei Fahrspuren voll gesperrt. Im Einsatz waren von der Feuerwehr sechs Fahrzeuge mit 21 Einsatzkräften sowie der Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und die Autobahnpolizei mit zwei Streifenwagen.



Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Freitag, den 02.10.2020 um 22:58 Uhr, zur Unterstützung der Feuerwehr Groß-Gerau, zu einem Lagerhallenbrand in den Wasserweg alarmiert. Es rückten drei Fahrzeuge mit 16 Einsatzkräften aus. Die Feuerwehr Mörfelden wurde in den Brandabschnitt 3 zusammen mit den Feuerwehren Griesheim, Gräfenhausen und Weiterstadt zur Brandbekämpfung und Wasserförderung eingeteilt. Von uns wurde ein fahrbarerer Wasserwerfer und der Wasserwerfer des Großtanklöschfahrzeugs TLF 4000 eingesetzt. Weiterhin wurden drei mobile Wasserwerfer in Stellung gebracht. Der Einsatz dauerte bis ca. 07:00 Uhr und die Kräfte der Feuerwehr Mörfelden wurden von der Feuerwehr Walldorf abgelöst.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf und die Drehleiter aus Rüsselsheim wurden am Montag, den 28.09.2020 um 21:47 Uhr, mit der Meldung “Kellerbrand – Berliner Straße” alarmiert. In einem Mehrparteienhaus hatten Bewohner wegen starkem Brandgeruch die Rettungskräfte alarmiert. Nach dem Eintreffen ging sofort ein Atemschutztrupp in die Kellerwohnung vor und fand zwei schlafende Bewohner vor. Die Wohnung war stark verqualmt und die zwei männlichen Personen wurden nach der Rettung dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung übergeben. Von der Feuerwehr wurde eine stark verkohlte Pizza im Backofen gefunden. Der Backofen wurde abgeschaltet und das verbrannte Kochgut ins Freie gebracht. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Lüfter rauchfrei gemacht. In der Wohnung war leider kein Rauchmelder vorhanden, so dass die Schlafenden den Qualm nicht bemerkten. Von der Feuerwehr waren zehn Fahrzeuge mit 43 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei im Einsatz.


Während des Waldbrandes (siehe Einsatz 94) kam eine Meldung über eine Rauchentwicklung im Bereich eines Einkaufsmarktes im Vitrolles-Ring. Dieser Einsatz wurde vom Grundschutz, bestehend aus einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Rüsselsheim, einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Gräfenhausen sowie zwei Fahrzeugen der Feuerwehr Mörfelden abgewickelt. Auch hier war Rauch vom Waldbrand am Gundhof herübergezogen. Es war kein Einsatz für die Feuerwehr.


Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Sonntag, den 09.08.2020 um 16:21 Uhr, zur Unterstützung der Feuerwehr Walldorf zu einem Waldbrand an den Gundhof alarmiert. Dort brannten bis zum Einsatzende sechs Tage später insgesamt 19 Hektar Wald. Der Einsatz wurde erschwert durch ein Unwetter, das über die Brandstelle zog sowie durch detonierende Munition aus dem zweiten Weltkrieg, Für ausreichend Wasser sorgte zuerst die Fraport AG, später wurde eine Wasserversorgung zur Badestelle Walldorf verlegt. Der Wasserspiegel des See’s wurde bis zum Ende der Löscharbeiten um ca. 40 cm abgesengt. In Spitzenzeiten wurden bis zu 14.000 Liter Wasser in die Brandstelle gespritzt. Insgesamt wurden ca. 10.000.000 Liter Wasser benötigt. Es waren alle Feuerwehren des Kreises Groß-Gerau, der Stadt Frankfurt, aus den Kreisen Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, der Firma Infraserv. der Fraport AG sowie die Fliegerstaffel der Polizei mit zwei Hubschraubern mit Löschbehältern im Einsatz. Für die Verpflegung sorgte neben dem DRK OV Mörfelden-Walldorf, der Verpflegungszug des DRK des Kreises Groß-Gerau.


Freitagmittags um 14:51 Uhr wurden die Feuerwehren der Doppelstadt mit der Meldung: “Feuer an/im Gebäude mit Menschenleben in Gefahr” in den Wohnpark alarmiert. Noch während der Anfahrt erhielten die Kräfte die Meldung, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden würden und der Fluchtweg durch Rauchgase abgeschnitten sei. Desweiteren seien wohl mehrere Gasflaschen detoniert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte die Meldung glücklicherweise nicht bestätigt werden. In einem Garten, welcher zur Farmstraße zeigte, brannte ein Haufen Bauschautt. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz mit einem Rohr zur Brandbekämpfung vorgeschickt. Zeitgleich wurde das anliegende Mehrfamilienhaus evakuiert. Von der Feuerwehr konnten mehrere Gasflaschen aus dem Garten geborgen werden. Diese wurden anschließend gekühlt. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer gelöscht werden. Anschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt und mit der Wärmebildkamera nach Glutnestern geschaut. Die Wohnungen wurden kontrolliert und gegebenfalls belüftet. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Mörfelden-Walldorf, der Rettungsdienst und Notarzt, das DRK OV Mörfelden-Walldorf, der BSAD und die Polizei. Bericht der Feuerwehr Walldorf


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstag, den 21.07.2020 um 02:45 Uhr, in die Friedrich-Ebert-Straße gerufen. Dort brannte ein Anbau an einem Einfamilienhaus. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus und eine angrenzende Garage überzugreifen. Von der Feuerwehr wurden sofort die Löschmaßnahmen eingeleitet, weil die Bewohner das Haus schon verlassen hatten und keine weiteren Personen im Gebäude waren. Durch den Einsatz von vier Löschrohren war der Brand schnell unter Kontrolle und ein Übergreifen auf das Wohnhaus und die Garage konnte verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich arbeitsintensiv, da der Anbau von Brandgut ausgeräumt werden musste, um die letzten Glutnester abzulöschen. Insgesamt waren acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache wird im Laufe des Tages von der Kripo ermittelt. Im Einsatz waren von der Feuerwehr 12 Fahrzeuge mit 51 Einsatzkräften.



Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Montag, den 13.07.2020 um 20:51 Uhr, mit der Meldung “Verkehrsunfall A 5 Fahrtrichtung Darmstadt – Zwei Fahrzeuge und eingeklemmte Personen” alarmiert. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle auf der Höhe des Parkplatzes Bornbruch wurden zwei PKW vorgefunden, die stark beschädigt waren und quer zur Fahrbahn standen. Trümmerteile der PKWs waren über alle vier Fahrspuren verteilt, so dass die Autobahn Richtung Süden voll gesperrt werden musste. Alle Beteiligten, insgesamt drei Personen, waren aus den PKWs befreit und wurden von Ersthelfern betreut. Zwei Personen wurden schwer und eine wurde mittelschwer verletzt und kamen in die Kliniken nach Darmstadt und Rüsselsheim. Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Außerdem wurden die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt. Da die Einsatzstelle unter der Stromtrasse der Elisa war, wurde die Anlage geerdet. Laut Aussage der Polizei platzte bei einem Sportwagen, der auf der linken Spur fuhr, bei sehr hoher Geschwindigkeit der hinter Reifen, so dass er über alle Fahrspuren schleuderte und mit dem zweiten Fahrzeug kollidierte. An beiden Fahrzeugen entstand großer Sachschaden. Von der Feuerwehr waren sechs Fahrzeuge mit 20 Einsatzkräften im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren sechs Rettungswagen und zwei Notärzte vor Ort. Vor Ort waren auch drei Streifen der Autobahnpolizei sowie die Autobahnmeisterei für die Aufräumungsarbeiten.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstag, den 16.06.2020 um 09:10 Uhr, mit der Meldung “Verpuffung – Waldeckerstrasse” alarmiert. In einer Lagerhalle hatte aus ungeklärter Ursache eine Verpuffung in einer Absauganlage stattgefunden. Bei dieser Verpuffung erlitt ein Mitarbeiter Verbrennungen ersten Grades. Der Patient wurde mit dem Rettungswagen in die Klinik nach Höchst gebracht. Zum Glück entstand durch die Verpuffung kein Feuer, so dass die Feuerwehr nur Messungen mit einem Gasmeßgerät und der Sichtkontrollen mit der Wärmebildkamera durchführen musste. Von der Feuerwehr waren sieben Fahrzeuge mit 29 Einsatzkräften ausgerückt. Vom Rettungsdienst waren zwei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort.


Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Samstag, den 06.06.2020 um 21:34 Uhr, zu einem brennenden Baum in den Vitrolles-Ring alarmiert. Ca. 200 m vom Vitrolles-Ring entfernt, im Schlichterwald, brannte ein hohler Baum auf einer Länge von 8 m. Das Feuer musste aufwendig gelöscht werden, da es keine Möglichkeit gab mit einem Fahrzeug bis zu dem Baum zu fahren. Das Löschwasser musste in Kanistern zur Brandstelle getragen werden. Nach ca. 1,5 Stunden war der Einsatz beendet. Warum der Baum brannte, ist unbekannt. Es waren von der Feuerwehr drei Fahrzeuge mit 13 Einsatzkräften im Einsatz.