Am 16.08.2026 wurde die Feuerwehr um 14:33 Uhr zu einer gemeldeten starken Rauchentwicklung in einem Waldgebiet alarmiert.

Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine deutliche Verrauchung des betroffenen Waldgebietes festgestellt werden. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden umfangreiche Erkundungsmaßnahmen durchgeführt und das Gebiet weiträumig kontrolliert.

Trotz intensiver Suche konnte weder ein Brandherd noch ein offenes Feuer festgestellt werden.

Als Ursache für die großflächige Rauchentwicklung konnten die zu diesem Zeitpunkt bestehenden schweren Waldbrände in Belgien und Nordrhein-Westfalen ausgemacht werden. Der Rauch wurde durch die vorherrschenden Wetter- und Windverhältnisse bis in das Einsatzgebiet getragen.

Nach Abschluss der umfangreichen Erkundungsmaßnahmen konnte der Einsatz ohne weitere Feststellungen beendet werden.


Am späten Samstagabend wurde die Feuerwehr erneut alarmiert. Es wurde ein Waldbrand an der Aschaffenburger Straße gemeldet. Vor Ort bestätigte sich die Meldung. Mit 2 D-Rohren könnte das Feuer zügig gelöscht werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden Glutnester gesucht, um dies im Anschluss abzulöschen.


Am 15.08.2026 um 19:28 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf aufgrund einer deutlich sichtbaren Rauchentwicklung alarmiert. Bereits auf der Anfahrt in Richtung B44 bestätigte sich der Verdacht eines Vegetationsbrandes im Bereich nördlich des Langener Waldsees. Die ersten Einheiten aus Mörfelden-Walldorf trafen zügig ein und fanden ein Bodenfeuer auf rund 1.000 Quadratmetern vor. Unmittelbar wurden Löschmaßnahmen eingeleitet, während eine Drohne zur Lageerkundung eingesetzt wurde. Der Einsatzleitwagen übernahm die Führungsunterstützung und koordinierte die nachrückenden Kräfte.

Im Verlauf des Einsatzes breitete sich das Feuer weiter aus und erfasste schließlich etwa 3.000 Quadratmeter Wald- und Bodenfläche. Zum Einsatz kamen fünf D-Rohre. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde ein Pendelverkehr mit mehreren Tanklöschfahrzeugen eingerichtet. Durch den Einsatz von D-Rohren konnte die Ausbreitung gestoppt und das Feuer schließlich unter Kontrolle gebracht werden.  Im Anschluss wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt, bei denen sieben D-Rohre eingesetzt wurden, um verbliebene Glutnester abzulöschen.

Die Feuerwehr der Doppelstadt unterstützte die Feuerwehr Langen mit mehreren Fahrzeugen und Kräften, wodurch die Brandbekämpfung und Nachsorge effizient abgeschlossen werden konnten.


Am Samstagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in den Bereich Kurhessenstraße zu einem gemeldeten Feldbrand alarmiert. Bereits von Weitem war eine Rauchsäule kilometerweit sichtbar, die zunächst keine genaue Ortsbestimmung zuließ.

Da die Zentrale Leitstelle in Dietzenbach anfänglich nicht sicher zuordnen konnte, aus welcher Richtung die Rauchentwicklung stammte, wurden vorsorglich zusätzlich Kräfte der Feuerwehren Langen und Egelsbach alarmiert. Diese kontrollierten zunächst den Bereich auf Gemarkungsseite des Kreises Offenbach. Erst als sich herausstellte, dass die Rauchsäule tatsächlich aus dem Mörfelder Stadtgebiet stammte, wurden die Kräfte aus dem Kreis Offenbach gezielt an die Einsatzstelle nach Mörfelden-Walldorf nachgeordert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte ein Feuer fest, das sich über einen Stoppelacker sowie angrenzendes Unterholz, Vegetation und Buschwerk ausgebreitet hatte. Insgesamt betraf der betroffene Bereich etwa 2.500 Quadratmeter Fläche. Mit mehreren Strahlrohren konnte der Brand zügig bekämpft und eingedämmt werden. Neben den handgeführten Strahlrohren kamen auch die Dachwerfer der eingesetzten Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz. Diese verfügen über eine hohe Wurfweite und einen hohen Wasserausstoß und erwiesen sich besonders in den schwer zugänglichen Unterholzbereichen als effektiv.

Zur Kontrolle des Einsatzgebiets aus der Luft und zur Aufklärung weiterer möglicher Brandstellen wurde eine Drohne der Feuerwehr Dreieich eingesetzt, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet war.

Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung am Einsatzort lösten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Langen und Egelsbach die zuerst eingesetzten Kräfte nach und nach ab, damit sich diese einer Verschnaufpause unterziehen konnten. Nachdem sämtliche Bereiche kontrolliert und vollständig abgelöscht waren, konnte der Einsatz beendet werden.

Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mörfelden-Walldorf, Kelsterbach, Egelsbach, Langen sowie Dreieich beteiligt.

Zusätzlich war das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Mörfelden und Walldorf, im Einsatz und stellte die Versorgung der Einsatzkräfte mit Einsatzgetränken sicher. Gegen 15:40 Uhr konnte der Einsatz an der Einsatzstelle beendet werden.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Freitagmittag in die Straße „Am Schwimmbad“ zu einem Waldbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine umfangreiche Rauchwolke deutlich wahrnehmbar.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte der Brand in einem Waldstück zwischen der Kläranlage und dem Waldschwimmbad lokalisiert werden. Da sich das Feuer in einem schwer zugänglichen Bereich ausgebreitet hatte, mussten zunächst rund 100 Meter Schlauchleitung durch den Wald bis zur Brandstelle verlegt werden. Nach der Vornahme der ersten Strahlrohre konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste ein in der Nähe befindlicher Kindergarten vorsorglich evakuiert werden. Im angrenzenden Waldschwimmbad wurden über die Lautsprecheranlage Durchsagen durchgeführt und die Besucher vor der Rauchentwicklung gewarnt. Zusätzlich wurde aufgrund der starken Geruchsbelästigung eine Bevölkerungswarnung über verschiedene Warnsysteme herausgegeben.

Die hohen Temperaturen sowie die teilweise nicht vorhandene Wasserversorgung im Wald stellten die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Zur Unterstützung wurden daher Feuerwehren aus Groß-Gerau, Kelsterbach, Raunheim, Biebesheim, Trebur und Stockstadt alarmiert. Die nachalarmierten Kräfte unterstützten unter anderem bei der Wasserversorgung der Löschfahrzeuge im Wald und übernahmen Ablöseaufgaben für die eingesetzten Einsatzkräfte.

Während der Löschmaßnahmen musste die Straße „Am Schwimmbad“ vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Zur Versorgung der Einsatzkräfte wurde im Bereich des Waldschwimmbades eine Verpflegungsstelle eingerichtet. Diese wurde durch die DRK-Ortsverbände Mörfelden und Walldorf betrieben.

Gegen 15 Uhr konnte weitestgehend „Feuer aus“ gemeldet werden. Die aufwendigen Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch noch bis etwa 16:30 Uhr hin. Um sämtliche Glutnester ablöschen zu können, mussten mehrere Bäume gefällt und Totholz im Waldboden aufwendig geöffnet werden. Insgesamt waren rund 4.500 Quadratmeter Waldboden und Unterholz von dem Brand betroffen.

Zwei Feuerwehrangehörige mussten aufgrund von Hitzeerschöpfung und Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht werden. Beide konnten nach der Untersuchung an der Einsatzstelle verbleiben.

Gegen 17 Uhr waren die Maßnahmen der Feuerwehr beendet und die Straße „Am Schwimmbad“ konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.



Am Donnerstagabend wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Waldstück neben der L 3113 alarmiert. Bereits während der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung wahrnehmen, die auf ein größeres Schadensausmaß hindeutete.

An der Einsatzstelle angekommen, bestätigte sich die Lage: Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern brannten Waldboden und Unterholz. Die eingesetzten Kräfte gingen umgehend mit mehreren Rohren gegen das Feuer vor und konnten die Flammen zügig unter Kontrolle bringen.

Deutlich anspruchsvoller gestalteten sich die anschließenden Nachlöscharbeiten. Um Glutnester im Boden vollständig zu löschen, mussten Teile der Brandfläche umgegraben werden. Zudem war es erforderlich, einen Baum zu fällen, um auch dort verborgene Glutnester sicher ablöschen zu können.

Zur Ablösung der bereits im Einsatz stehenden Kräfte wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Groß-Gerau hinzugezogen. Da im Wald keine ausreichende Löschwasserversorgung über Hydranten zur Verfügung steht, wurde zusätzlich das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Groß-Gerau eingebunden, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen.

Während der Löscharbeiten musste die L 3113 zwischen Mörfelden und Groß-Gerau für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf beendet werden. Die Landesstraße wurde anschließend wieder für den Verkehr freigegeben.


Am 11.08.2026 wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 21:56 Uhr zu einem gemeldeten Vegetationsbrand alarmiert.

Bei der ersten Erkundung an der Einsatzstelle bestätigte sich die gemeldete Lage. Zu diesem Zeitpunkt brannte eine Wiesenfläche von etwa 45 m². Durch plötzlich aufkommenden Wind breitete sich das Feuer jedoch innerhalb kurzer Zeit rasch aus. Die Brandfläche vergrößerte sich auf circa 350 m² und das Feuer griff zudem auf mehrere Nadelbäume über.

Aufgrund der dynamischen Brandausbreitung wurde das Alarmstichwort erhöht und weitere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle nachgefordert.

Durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Die Wasserversorgung wurde durch mehrere Tanklöschfahrzeuge sowie den Abrollbehälter Tank sichergestellt.

Zur Lageerkundung und Kontrolle der Brandfläche kam eine Drohne zum Einsatz. Dadurch konnte die Einsatzstelle aus der Luft überblickt und insbesondere eine mögliche weitere Brandausbreitung kontrolliert werden.Die vom Feuer betroffenen Bäume wurden mittels Motorsäge gefällt und anschließend vollständig abgelöscht. Die gesamte Brandfläche wurde abschließend mit Wärmebildkameras auf mögliche Glutnester und verbliebene Wärmequellen kontrolliert. Nach Abschluss der Lösch- und Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.


Zum Zweiten mal an diesem Donnerstag ging es für die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf in das Waldstück am Gundhof, Erneut wurde eine Rauchentwicklung aus dem Waldgebiet gemeldet. Es brannten ca. 200 qm Waldboden. Mit mehrerer D-Rohren konnte auch dieses Feuer schnell gelöscht werden. Mit Hilfe von Feuerwehräxten und Schaufeln wurde der Boden umgegraben und umfangreich gewässert. Mittels Wärmebildkamera wurde das Gebiet nach Glutnestern abgesucht um diese dann abzulöschen. Im Anschluss wurde die Einsatzstelle an die Feuerwehr Frankfurt am Main übergeben.


Am Sonntagmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf um 15.32 Uhr zu einem Waldbrand im Bereich Am Gundhof alarmiert. Noch während der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung entdeckt werden.

Durch die rasante Brandausbreitung standen die Einsatzkräfte vor einer großen Herausforderung. Insgesamt brannten rund 40.000 Quadratmeter Waldfläche.

Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung waren mehrere Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr eingesetzt und transportierten kontinuierlich Wasser zur Einsatzstelle.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von zahlreichen Feuerwehren aus dem gesamten Kreis Groß-Gerau. Auch die Drohneneinheit des Kreises Groß-Gerau, die Polizei sowie ein Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz. Die Luftbilder des Hubschraubers und die Aufnahmen der Drohne lieferten der Einsatzleitung wichtige Informationen zur Lagebeurteilung und Einsatzplanung.

Für die Versorgung der Einsatzkräfte sorgte das Deutsche Rote Kreuz, das während des gesamten Einsatzes die Verpflegung sicherstellte.

Am Folgetag rückten die Kräfte der Feuerwehr Mörfelden-Walldorf kurz vor 09 Uhr erneut in den Wald aus. Ziel war es, mögliche Brandstellen ausfindig zu machen und entsprechend zu bekämpfen. Hierzu wurde die Drohne des Kreises Groß-Gerau angefordert, um Erkundungs- und Beobachtungsmaßnahmen durchführen zu können. Die betroffenen Stellen wurden ausgiebig mittels Dachmonitoren bewässert, ferner bekämpften mehrere Trupps mit D-Rohren und Werkzeugen die vorhandenen Bodenfeuer. Gegen 15 Uhr wurden die Löschmaßnahmen beendet, die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den frühen Abend des 13.07. und bis in den Morgen des 14.07.


Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf zu einem Vegetationsbrand an der Wageninger Straße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern mit Gras, Büschen und Strauchwerk in Flammen. Aufgrund der Ausdehnung des Brandes wurden bereits kurz nach dem Eintreffen mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Zeitgleich erfolgte ein umfassender Löschangriff mit mehreren Strahlrohren, der von verschiedenen Seiten durchgeführt wurde, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Nach rund einer Stunde war der Brand größtenteils unter Kontrolle. Im Anschluss schlossen sich umfangreiche Nachlöscharbeiten an. Hierbei kamen unter anderem unsere Tanklöschfahrzeuge zum Einsatz, die mithilfe ihrer Dachwerfer die betroffene Fläche großflächig bewässerten, um verbliebene Glutnester zuverlässig abzulöschen.

Gegen 19:50 Uhr konnte schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Anschließend wurde der gesamte Brandbereich mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei konnten keine weiteren Glutnester festgestellt werden.

Die Löscharbeiten wurden durch die hohen sommerlichen Temperaturen erheblich erschwert. Um die Gesundheit unserer Einsatzkräfte zu schützen, mussten die Trupps regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Versorgung unserer Einsatzkräfte mit kalten Getränken bedanken wir uns herzlich beim DRK Ortsverein Mörfelden. Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem der Bevölkerung. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner versorgten unsere Einsatzkräfte spontan und völlig selbstverständlich mit Getränken, Kaffee und sogar Eis. Diese große Hilfsbereitschaft und Wertschätzung wissen wir sehr zu schätzen – vielen herzlichen Dank! Solche Gesten sind keineswegs selbstverständlich und motivieren unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte in besonderem Maße.

Nachdem sämtliche Fahrzeuge und Geräte wieder einsatzbereit gemacht und aufgerüstet worden waren, konnte der Einsatz gegen 21:00 Uhr beendet werden.