Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf und die Drehleiter aus Rüsselsheim wurden am Montag, den 28.09.2020 um 21:47 Uhr, mit der Meldung “Kellerbrand – Berliner Straße” alarmiert. In einem Mehrparteienhaus hatten Bewohner wegen starkem Brandgeruch die Rettungskräfte alarmiert. Nach dem Eintreffen ging sofort ein Atemschutztrupp in die Kellerwohnung vor und fand zwei schlafende Bewohner vor. Die Wohnung war stark verqualmt und die zwei männlichen Personen wurden nach der Rettung dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung übergeben. Von der Feuerwehr wurde eine stark verkohlte Pizza im Backofen gefunden. Der Backofen wurde abgeschaltet und das verbrannte Kochgut ins Freie gebracht. Die Wohnung wurde anschließend mit einem Lüfter rauchfrei gemacht. In der Wohnung war leider kein Rauchmelder vorhanden, so dass die Schlafenden den Qualm nicht bemerkten. Von der Feuerwehr waren zehn Fahrzeuge mit 43 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und die Polizei im Einsatz.


Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Sonntag, den 09.08.2020 um 16:21 Uhr, zur Unterstützung der Feuerwehr Walldorf zu einem Waldbrand an den Gundhof alarmiert. Dort brannten bis zum Einsatzende sechs Tage später insgesamt 19 Hektar Wald. Der Einsatz wurde erschwert durch ein Unwetter, das über die Brandstelle zog sowie durch detonierende Munition aus dem zweiten Weltkrieg, Für ausreichend Wasser sorgte zuerst die Fraport AG, später wurde eine Wasserversorgung zur Badestelle Walldorf verlegt. Der Wasserspiegel des See’s wurde bis zum Ende der Löscharbeiten um ca. 40 cm abgesengt. In Spitzenzeiten wurden bis zu 14.000 Liter Wasser in die Brandstelle gespritzt. Insgesamt wurden ca. 10.000.000 Liter Wasser benötigt. Es waren alle Feuerwehren des Kreises Groß-Gerau, der Stadt Frankfurt, aus den Kreisen Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Main-Taunus, Rheingau-Taunus, der Firma Infraserv. der Fraport AG sowie die Fliegerstaffel der Polizei mit zwei Hubschraubern mit Löschbehältern im Einsatz. Für die Verpflegung sorgte neben dem DRK OV Mörfelden-Walldorf, der Verpflegungszug des DRK des Kreises Groß-Gerau.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstag, den 21.07.2020 um 02:45 Uhr, in die Friedrich-Ebert-Straße gerufen. Dort brannte ein Anbau an einem Einfamilienhaus. Das Feuer drohte auf das Wohnhaus und eine angrenzende Garage überzugreifen. Von der Feuerwehr wurden sofort die Löschmaßnahmen eingeleitet, weil die Bewohner das Haus schon verlassen hatten und keine weiteren Personen im Gebäude waren. Durch den Einsatz von vier Löschrohren war der Brand schnell unter Kontrolle und ein Übergreifen auf das Wohnhaus und die Garage konnte verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich arbeitsintensiv, da der Anbau von Brandgut ausgeräumt werden musste, um die letzten Glutnester abzulöschen. Insgesamt waren acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Brandursache wird im Laufe des Tages von der Kripo ermittelt. Im Einsatz waren von der Feuerwehr 12 Fahrzeuge mit 51 Einsatzkräften.



Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Samstag, den 11.07.2020 um 10:03 Uhr, zu einem Heckenbrand in die Weingartenstraße gerufen. Dort brannte eine Hecke auf ca. zwei Metern. Das Feuer wurde mit der Schnellangriffseinrichtung des Tanklöschfahrzeuges gelöscht. Da die erste Meldung war, dass es an einem Wohnhaus brennt, wurde die Feuerwehr Walldorf mitalarmiert, deren Einsatz war aber dann nicht mehr notwendig. Die Brandursache ist unbekannt. Von der Feuerwehr Mörfelden waren drei Fahrzeuge mit 16 Einsatzkräften im Einsatz.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Dienstag, den 21.04.2020 um 12:10 Uhr, mit der Meldung “Brand – Pfarrer-Papon-Straße” alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte eine größere Hecke, die von dem Anwohner bereits gelöscht wurde. Die Feuerwehr Walldorf musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Die Feuerwehr Mörfelden stand in Bereitschaft. Es waren zwei Fahrzeuge mit 15 Einsatzkräften im Einsatz.


Die Feuerwehr Mörfelden-Waldorf wurde am Dienstag, den 17.03.2020 um 18:47 Uhr, mit der Meldung “Rauch aus einer Lagerhalle in der Opelstraße / Am Berg” alarmiert. Beim Eintreffen an der Adresse wurde kein Rauch vorgefunden. Es lag zwar Brandgeruch in der Luft, es wurde aber kein Feuer festgestellt. Beim genauen Erkunden wurde aus dem Kamin der besagten Halle leichter Qualm festgestellt. Der Bereich wurde mit der Drehleiter kontrolliert und es wurde hier ebenfalls nichts festgestellt. Der mittlerweile eingetroffene Besitzer der Halle erklärte, dass er vor dem Verlassen des Betriebes noch den im ersten Obergeschoss stehenden Kaminofen mit Holz befüllt hatte, um die Raumtemperatur bis zum nächsten Morgen zu erhalten. Auch dieser Bereich wurde kontrolliert und der Einsatz daraufhin abgebrochen. Aufgrund des Meldebildes war von der Feuerwehr ein Großaufgebot an Fahrzeugen und Einsatzkräften entsandt worden.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Donnerstag, den 30.01.2020 um 18:40, zu einem Kaminbrand in die Rubenstraße alarmiert. Von einem Passant wurde dieser Brand bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Von der Feuerwehr wurde mit der Drehleiter der betroffene Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Von einem anwesenden Schornsteinfeger wurde der Kamin gekehrt und die Gefahr war beseitigt. Warum und weshalb der Kamin brannte ist unbekannt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf und die Kameraden aus Groß-Gerau mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug, da sich die Walldorfer Drehleiter zur Zeit des Einsatzes in Wartungsarbeiten befand.



Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Montag, den 09.12.2019 um 20:12 Uhr, mit der Meldung “Küchenbrand – Schleifmühlenweg” alarmiert. In einem Mehrparteienhaus hatte im Erdgeschoss eine Pfanne mit Fett auf dem Herd gebrannt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle waren die zwei Mieter bereits aus der Wohnung und die Feuerwehr konnte sofort mit den Löscharbeiten beginnen. Von einem Trupp unter Atemschutz wurde die Pfanne vom Herd genommen und die Sache war erledigt. Es wurde noch ein angebrannter Oberschrank über dem Herd entfernt und die Wohnung rauchfrei gemacht. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschachen ist verhältnismässig gering. Es waren von der Feuerwehr 9 Fahrzeuge mit 40 Einsatzkräften ausgerückt.


Die Feuerwehr Mörfelden-Walldorf wurde am Samstag, den 21.09.2019 um 18:21 Uhr mit der Meldung “Jungmannstraße – Wohnungsbrand – Menschenleben in Gefahr” alarmiert. Noch während der Anfahrt war eine große Rauchwolke über dem Stadtgebiet sichtbar und vom Einsatzleiter wurde sofort Vollalarm für beide Feuerwehren ausgelöst. Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Schuppen und das Feuer war bereits auf ein angrenzendes Gebäude übergegriffen. Von der Feuerwehr wurde sofort ein massiver Löschangriff aufgebaut und unter Atemschutz wurden zwei C-Rohre eingesetzt. Ebenfalls wurde eine Riegelstellung zum Nachbarhaus aufgebaut, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Ca. 30 Minuten nach dem Alarm konnte “Feuer aus” gemeldet werden. Es mussten aber noch umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Das Dach des angrenzenden Gebäudes wurde auf ca. 10 m² geöffnet, um alle Glutnester zu löschen. Diese Arbeiten wurde unter Einsatz einer Absturzsicherung getätigt. Bei dem Nachbarhaus der Brandstelle wurde noch mit einem Überdrucklüfter das Erdgeschoss von etwas Rauch befreit. Es wurden insgesamt drei C-Rohre und sechs Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Die Brandursache und der entstandene Sachschaden wird von der Polizei noch ermittelt. Die Bewohnerin vom Nachbarhaus der Brandstelle hatte während des Einsatzes Probleme mit dem Kreislauf und wurde vom Rettungsdienst betreut, konnte aber vor Ort bleiben. Von der Feuerwehr waren elf Fahrzeuge mit 51 Einsatzkräften vor Ort. Vom Rettungsdienst waren fünf Rettungswagen und ein Notarzt an der Einsatzstelle.



Die Feuerwehr Mörfelden wurde am Sonntag, den 18.08.2019 um 18:00 Uhr, zu mehreren Unwettereinsätzen im Stadtgebiet alarmiert. Es mussten auf allen Bundesstraßen, die nach Mörfelden führten, umgestürzte Bäume beseitigt werden, um eine freie Zufahrt zu gewähren. Es mussten auch einige vollgelaufene Keller und Kellerwohnungen von Wasser befreit werden. Auch umgestürzte Bäume, die auf Häusern lagen und eine Gefahr durch herunterfallen darstellten, wurden beseitigt. Es galt auch zahlreiche abgedeckte Dächer zu sichern. Am Stärksten wurde das Dach von einem Wohn- und Geschäftshaus in der Langgasse beschädigt. Das Dach war komplett vom Haus geweht worden und lag in den umliegenden Straßen. An der B 486 Richtung Langen drohte ein großer Überlandstrommast umzustürzen. Von der Feuerwehr wurde zusammen mit der Polizei die Einsatzstelle abgesichert. Es lagen auch zahlreiche Bäume auf der Oberleitung der Bundesbahn, diese wurden von der Bahn eigenständig entfernt. Die Bahnstrecke von Groß-Gerau nach Zeppelinheim war bis zum nächsten Morgen voll gesperrt. Es mussten ca. 200 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Zur Unterstützung waren Feuerwehren aus Riedstadt, Weiterstadt, Gräfenhausen, Worfelden, Büttelborn, Groß-Gerau, Flörsheim, Rüsselsheim, Bauschheim, Nauheim, Raunheim, Biebesheim, Hattersheim, Bad Schwalbach, Kelkheim, BF Darmstadt, BF Frankfurt und das THW aus Groß-Gerau, Rüsselsheim und Pfungstadt im Einsatz. Ebenfalls war das DRK mit einer Verpflegungseinheit vor Ort. Es war auch die Werksfeuerwehr Merck mit einem Kranwagen im Einsatz. Es waren ca. 300 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch im Einsatz war der städtische Bauhof mit vielen Kräften. Zum Glück wurde bei diesem Unwettereinsatz niemand verletzt.